Derby-Chef Seidler baut aus wo andere abbauen:
„Made in Germany wird als Verkaufsargument akzeptiert“
Marktführer in Deutschland und dennoch „noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt“: Der Wandel von Derby Cycle Werke vom Ableger eines internationalen Sorgenkinds der Fahrradbranche zum Vorzeigeunternehmen in Deutschland ist bemerkenswert. Maßgeblichen Einfluss auf diese Entwicklung hatte Mathias Seidler, der dem Cloppenburger Unternehmen seit 2002 als Geschäftsführer vorsteht. Sein jüngster Coup: Mit der Übernahme des quasi benachbarten Fahrradherstellers Kynast wurde die dringend benötigte Kapazitätserweiterung erreicht. Während anderswo inländische Kapazitäten abgebaut werden, lief das Derby-Werk in Cloppenburg zuletzt am Anschlag. „Made in Germany“ ist für Seidler nicht nur (wieder) ein wichtiges Verkaufsargument, sondern auch betriebswirtschaftlich von Bedeutung. Im Interview mit velobiz.de erklärt Seidler wieso.