2 Minuten Lesedauer
Das Fahrradsegment von Dorel legte zu
i

Hohe außerordentliche Kosten

Dorel wächst, schreibt aber rote Zahlen

Der kanadische Freizeit- und Sportkonzern Dorel hat verbesserte Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 gemeldet. Sondereffekte sorgten unter dem Strich dennoch für ein Minus. Das Fahrradsegment des Konzerns zeigte sich trotz Wechselkursverlusten gut erholt vom Krisenjahr 2013.

Der Gesamtumsatz von Dorel stieg 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 10% auf 2,7 Mrd. USD. Noch stärker legte sogar der bereinigte Netto-Gewinn zu – von 71 auf 84 Mio. USD. Nicht berücksichtigt wurden dabei allerdings Kosten u.a. für Wertberichtigungen und Restrukturierung in einer Gesamtsumme von 105 Mio. USD. So meldete Dorel unter dem Strich einen Verlust von 21 Mio. USD. 2013 stand noch ein Gewinn von 58 Mio. USD zu Buche.

Der Umsatz im Unternehmensbereich Dorel Sports mit Marken wie Cannondale, GT und Sugoi stieg im Vergleich zum eher enttäuschenden Vorjahr um fast 15% auf 1,05 Mrd. USD. Bereinigt um Währungseinflüsse und Akquisitionen lag der Zuwachs laut Dorel bei immerhin rund 8% und verteilte sich gleichmäßig auf alle Vertriebskanäle. Einen Sprung um 73% auf 67,5 Mio. USD machte der operative Gewinn in diesem Segment. Der im Vergleich zu allen anderen wichtigen Währungen starke US-Dollar kostete allein im Fahrradsegment dem Konzern 2014 rund 3 Mio. USD.

19. März 2015 von Oliver Bönig
Velobiz Plus
Die Kommentare sind nur
für unsere Abonnenten sichtbar.
Jahres-Abo
115 € pro Jahr
  • 12 Monate Zugriff auf alle Inhalte von velobiz.de
  • täglicher Newsletter mit Brancheninfos
  • 10 Ausgaben des exklusiven velobiz.de Magazins
Jetzt freischalten
30-Tage-Zugang
Einmalig 19 €
  • 30 Tage Zugriff auf alle Inhalte von velobiz.de
  • täglicher Newsletter mit Brancheninfos
Jetzt freischalten
Sie sind bereits Abonnent?
Zum Login