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Unter strengen Auflagen:

Niederländische Accell-Töchter starten wieder mit Lieferungen

Während Fahrradhändler in Deutschland gegenwärtig noch rätseln, wann die insolventen Accell-Töchter, allen voran der Teilegroßhänder Wiener Bike Parts, wieder die Auslieferung von Bestellungen aufnehmen, gab es in den Niederlanden gerade ein diesbezügliches Händlerrundschreiben. Darüber berichtet unser Partnermedium nieuwsfiets.nu .

In dem niederländischen Händlerrundschreiben wird angekündigt, dass die Lieferungen von Fahrrädern, Teilen und Zubehör unter verschärften Bedingungen ab sofort wieder aufgenommen werden. „Zunächst möchten wir uns für das Verständnis, die Geduld und das Vertrauen in der vergangenen Zeit bedanken. Wir sind uns bewusst, dass die Situation rund um die Insolvenz für viel Unsicherheit gesorgt hat, und schätzen das gezeigte Engagement. Gute Nachrichten: Wir sind dabei, das Geschäft für Bike und P&A wieder hochzufahren. Dadurch erhalten wir die Möglichkeit, unter bestimmten Bedingungen wieder Waren auszuliefern“, heißt es in der Accell-E-Mail, die mit den Worten schließt: „Wir freuen uns darauf, gemeinsam wieder nach vorne zu blicken.“

Dies geschehe in Absprache mit den Insolvenzverwaltern und Pfandgläubigern sowie unter verschärften Verkaufs- und Zahlungsbedingungen. Händler müssen diese Bedingungen erst ausdrücklich akzeptieren, bevor bestehende oder neue Bestellungen ausgeliefert werden können. Für die Wiederaufnahme der Lieferungen gilt als harte Voraussetzung, dass die Händler sieben besonderen Verkaufsbedingungen sowie den überarbeiteten allgemeinen Verkaufs-, Liefer- und Zahlungsbedingungen von Accell zustimmen. Dabei verfallen bisherige Vereinbarungen über noch nicht ausgelieferte Bestellungen. Die Preise für 2026 und die Nachlässe auf der Rechnung bleiben für Fahrradmarken sowie Teile & Zubehör jedoch unverändert.

Neue Bestellungen gelten als Anfrage und werden von Accell erst angenommen, wenn schriftlich bestätigt wurde, dass die Ware auf Lager ist und geliefert wird. Für gelieferte Waren gilt ein Zahlungsziel von maximal 30 Tagen. Bei automatischer Zahlung innerhalb von acht Tagen erhöht sich das Skonto auf 5 Prozent. Darüber hinaus müssen alle bereits offenen Rechnungen innerhalb der geltenden Zahlungsfrist beglichen werden, maximal jedoch innerhalb von 30 Tagen ab heut

Keine Garantie

Die Waren werden auf „As is“-Basis (wie besehen) geliefert – ohne Garantie oder sonstige Zusicherungen bezüglich Qualität, Zustand oder Eigenschaften. Zudem wird jegliche Haftung seitens Accell, der Insolvenzmasse und der Insolvenzverwalter ausgeschlossen. Accell weist zudem darauf hin, dass die Lieferzeiten aufgrund der Insolvenz und des entstandenen Rückstands länger als üblich sein können. Die Insolvenzverwalter übernehmen keine Garantien für die Lieferzeiten.

20. August 2026 von Nieuwsfiets, Arnauld Hackmann

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