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Einschätzung des ersten Jahresdrittels

VDZ spricht von verhaltenem Saisonstart

Trotz guter Wettervoraussetzungen sieht der Verband des Deutschen Zweiradhandels e. V. (VDZ) keine positive Entwicklung für den Beginn des Fachhandelsgeschäfts des Jahres 2025.

Als Grund für den laut VDZ verhaltenen Saisonstart identifiziert der Verband weiterhin die Überbestände in den Warenlagern des Fachhandels, die durch Kaufzurückhaltung nicht im erhofften Maße abgebaut wurden. Auch wenn die Stückzahlen im ersten Tertial 2025 noch auf ein stabiles Niveau im Vergleich zum Vorjahr hinweisen, hätten die Rabattschlachten die Umsätze deutlich abgesenkt. Somit müssten viele Händler befürchten, dass der Rohertrag weiter zurückgehen könnte, heißt es vom Verband. Positiv stellt der Verband fest, dass das Umsatzniveau deutlich über den Vor-Corona-Werten liegt. Vor allem E-Bikes bringen mit mittlerweile 69 Prozent einen Großteil der Umsätze.

Welche Segmente sind noch gefragt?

Doch woran liegt die Kaufzurückhaltung? Laut dem VDZ berichteten viele Fachhändler von kritischen Kunden und Kundinnen und zögerlichem Kaufverhalten vor allem im gehobenen Preissegment. Hinzu komme, dass sich die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland seit Herbst des vergangenen Jahres auch negativ auf das Leasing-Geschäft auswirke.

Bei stark nachgefragten Modellgruppen wie Gravelbikes und bestimmten Sondermodellen zeige sich ein anderes Bild. Laut dem VDZ ist deren Warenversorgung eingeschränkt. Dieser Trend gelte auch für bestimmte Marken. Der Verband rät dazu, sich Marketing und digitaler Sichtbarkeit sowie Printwerbung zu widmen und den gesamten Verkaufsprozess im stationären Handel wieder stärker in den Fokus zu stellen.

Das Thema Marketing von digitaler Sichtbarkeit bis Printwerbung gewinnt im Fachhandel wieder an Bedeutung. Der gesamte Verkaufsprozess im stationären Handel, von der Beratung bis zum Abschluss, müsse wieder stärker in den Fokus gestellt werden. Durch die hohen Verkaufszahlen zeichnet sich das Service-Geschäft der Fahrradwerkstätten durch eine gute Auslastung aus, ordnet der VDZ ein. Die Bedeutung von Service und Werkstattleistungen für den Fahrradhandel sei sehr hoch.

Der VDZ fasst seine Einschätzung zusammen: „Letztlich wird, gemessen an den Vorjahren, ein Fahrradjahr 2025 mit leicht rückläufigen Umsätzen erwartet.“

14. Juli 2025 von Sebastian Gengenbach

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