
Innovative Rahmenfertigung
Automobilhersteller Kia kehrt zu seinen Wurzeln zurück
aus Aluminium besteht. Entwickelt wurde das Elektrofahrrad in Korea vom Kia Venture Business Development Team des zentralen Forschungs- und Entwicklungszentrums der Marke in Namyang.
Laut Kia kommen bei seiner Herstellung ein modernes Metall-Stanzverfahren und ein automatisierter Schweißprozess zur Anwendung.
Dieses Stanzverfahren ist eine neue Produktionsmethode, die speziell für die Fertigung des KEB-Rahmens entwickelt wurde. Dabei werden die beiden Rahmenhälften zunächst gepresst und anschließend durch einen Roboter verschweißt, was eine gleichbleibend hohe Qualität gewährleisten soll. Im Vergleich zum Hydroforming-Verfahren, mit dem Fahrradrahmen üblicherweise hergestellt werden, sei diese Produktionsmethode erheblich komplexer und auch kostenintensiver. Andererseits gebe das Stanzverfahren den Entwicklern deutlich mehr Spielraum bei der Konzeption des Rahmens, weil es zum Beispiel neuartige Beschichtungen und Konstruktionsstrukturen ermöglicht. Zudem können mit diesem Verfahren auch Rahmen aus Aluminium sowie aus hochfestem oder rostfreiem Stahl produziert werden.
Die Kia-Pedelecs kommen in zwei Varianten (City und MTB) und wiegen etwa 20 Kilogramm. Sie sind mit dem gleichen Antriebsstrang ausgerüstet und werden mit einem Heckmotor angetrieben, der bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h unterstützt. Rahmen, Elektromotoren und Batterien der beiden Prototypen wurden in Korea gefertigt, Bremsen und Schaltungen stammen vom japanischen Hersteller Shimano. Die Endmontage der Pedelecs erfolgte in Deutschland.
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