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Auf 160 Seiten

bbw: Spezial-Studie zur Entwicklung des E-Bikemarkts

Wohin rollt der E-Bike-Markt in den nächsten Jahren? Verlässliche Antworten auf diese Fragen sind natürlich begehrt. Kein Wunder also, dass sich auch verschiedene Marktforschungsinstitute mit diesem Thema befassen. Soeben hat beispielsweise das Institut bbw Marketing eine Studie "Konsumwelt 2013" zu einem Einführungspreis von immerhin

1090 EUR (zzgl. Mwst) zum E-Bike-Markt vorgestellt. Ab 15. April ist ein Normalpreis von 1390 EUR fällig.

Auf 160 Seiten erstreckt sich die Studie von bbw. In einer Pressemitteilung veröffentlicht das Institut einige Ergebnisse und Schlussfolgerungen, darunter auch aktuelle Marktzahlen aus der Branche, die allerdings aufgrund der Veröffentlichungen des Zweirad Industrie Verbands bereits hinlänglich bekannt ist.
Hinterfragt wurde auch die Kundenzufriedenheit bei den Verbrauchern – mit dem Ergebnis, dass hinsichtlich der Zufriedenheitswerten und auch bei den Mängelangaben die Unterschiede bei den Angaben der Nutzer von günstigen E-Bikes, von Rädern der mittleren und auch der teuren Preisklasse nicht so groß gewesen sei, wie man es eigentlich hätte erwarten dürfen.

Insgesamt spricht bbw von einem positiven Szenario des Fahrradmarkts. Es würden keine Gründe bestehen, gerade bei E-Bikes an einer Fortsetzung der positiven Marktentwicklung zu zweifeln. Als Gewinner des Szenarios hat bbw den Fachhandel ausgemacht, weil er aus den technischen Besonderheiten der E-Bikes einen Nutzen ziehen könne.

Und bbw weiß auch, was der E-Bike-Käufer im Jahr 2013 erwartet: „Einen guten Preis in Verbindung mit einer guten Qualität. Serviceleistungen, wie die Lieferung und die fachgerechte Montage, und das möglichst ohne Zusatzkosten werden als Verkaufsargument immer wichtiger. Weiterhin beschäftigt heute den Fahrradkunden das Thema Finanzierung inklusive und Rabatte. Allerdings in einer Welt, in der neben dem Preis die Qualität als besonders wichtig eingestuft wird, sind die „Marken“ der Hersteller nach wie vor beim Verbraucher kaum bekannt. Hierin liegt ein wichtiges Betätigungsfeld für die Marketingexperten der Hersteller und auch des Handels.“

In Bezug auf die Konkurrenz des Internets als Verkaufskanal für den stationären stellt bbw fest: "Die Käufe von E-Bikes werden lange vorher geplant und auch im Internet findet eine umfassende Information statt. Die Käufe werden dann allerdings weniger per Internet, sondern beim Fachhandel vor Ort getätigt. Der befindet sich im Optimalfall unweit des Wohnortes, damit im Falle einer Panne die Hilfe nah ist. Die räumliche Nähe zum Händler ist den Kunden besonders wichtig ist."
So beeinflusse auch der Conveniencegedanke der Bequemlichkeit in mehrfacher Hinsicht die Einkaufsstättenwahl sowie auch die Produktwahl bei E-Bikes. Bei den Einkaufsstätten spielen in erster Linie die Erreichbarkeit und die Möglichkeiten einer schnellen Reparatur eine Rolle.

Unter bbwmarketing.de gibt es weitere Informationen zur Studie mit den einzelnen Fragestellungen sowie ein Inhaltsverzeichnis.

4. April 2013 von Jürgen Wetzstein
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