
Mobilitätsstudie in sechs Ländern
Befragung zeigt deutsches Mobilitätsverhalten
In Deutschland zeigt sich ein deutlicher Einfluss der Corona-Pandemie auf das Mobilitätsverhalten. 26 Prozent der Deutschen gaben an, dass sie häufiger zu Fuß gehen als noch vor der Krise. Mehr Nutzer und Nutzerinnen haben Elektrofahrräder und E-Scooter bekommen. Treibende Motivationsfaktoren für das veränderte Verhalten sind die Umwelt und Kosten. Die Inflation habe in Deutschland allerdings eine geringere Rolle gespielt als in den anderen europäischen Ländern, so die Macher und Macherinnen der Studie.
Weniger Autobesitz als in Nachbarländern
Die Studie gibt an, dass 88 Prozent der befragten Europäerinnen und Europäern ein Auto in ihrem Haushalt besitzen. Der Wert für Deutschland liegt mit 78 Prozent etwas niedriger. Knapp ein Drittel der deutschen Autobesitzer können sich vorstellen, in Zukunft darauf zu verzichten. Hier zeigen sich große Unterschiede in den Altersgruppen. In der Gruppe der 18- bis 34-Jährigen gaben 45 Prozent an, sich den Verzicht vorstellen zu können. Insgesamt haben 54 Prozent der Befragten in den sechs Ländern ein schlechtes Gewissen aufgrund des ökologischen Fußabdrucks durch die Autonutzung.
Das Institut Ipsos Public Affairs hat die Online-Umfrage Ende vergangenen Jahres (29.11. bis 9.12.) unter 6000 Menschen aus sechs europäischen Ländern durchgeführt. Zu den Ländern zählen neben Deutschland auch Frankreich, Belgien, Italien, Portugal und Spanien. Auftraggeber war die Europ Assistance Group, die zur Generali-Gruppe gehört.
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