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Für Komplettradsegment und lokalisierte Märkte:

Bike24 meldet zweistelliges Wachstum

Die Bike24 Holding AG vermeldet bei insgesamt verhaltener Bilanz zweistelliges Wachstum im Komplettradsegment und in lokalisierten Märkten. Die Profitabilität ist im Vergleich zum Vorquartal gestiegen.

Der Umsatz im zweiten Quartal belief sich auf 62,9 Millionen Euro. Das entspricht einem Minus von 6,1 Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode (67 Millionen Euro). Die bereinigte EBITDA-Marge betrug im zweiten Quartal 0,9 Prozent, im Quartal zuvor lag sie noch bei -4,7 Prozent. Andrés Martin-Birner, Gründer und CEO von Bike24, kommentiert: „Die von uns eingeleiteten Maßnahmen zur Ertragssteigerung zeigen bereits positive Auswirkungen auf unsere operative Rentabilität, was belegt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Um in der aktuell schwierigen Phase den Fokus auf Profitabilität zu legen, haben wir uns entschlossen, unsere Marketingaktivitäten stärker auf die Regionen zu konzentrieren, die höhere Margen beisteuern.“

Ein Viertel mehr Kompletträder in Q2

Deutlich gestiegen ist der Anteil der Komplettradverkäufe am Gesamtumsatz. Lagen diese im ersten Halbjahr 2022 noch bei 13 Prozent, waren es in der ersten Hälfte des laufenden Jahres 17 Prozent. Die Komplettradverkäufe stiegen im Halbjahr um 23 Prozent, auf das zweite Quartal bezogen sogar um 25 Prozent.

Zum Ende des zweiten Quartals berichtet das Unternehmen von fast einer Million aktiven Kunden und Kundinnen, was 17 Prozent mehr als im Vorjahr sind. Knapp 70 Prozent der Bestellungen kommen laut Bike24 von wiederkehrenden Kunden und Kundinnen. Der durchschnittliche Warenkorb habe einen Wert von 137 Euro, die Rücksendequote sei mit 16,9 Prozent rund einen halben Prozentpunkt zurückgegangen. Das Unternehmen plant, die Ertragskraft weiter zu steigern, indem die Marketingaktivitäten in der zweiten Jahreshälfte stärker auf die bereits etablierten Märkte mit höherem Margenpotenzial konzentriert werden.

Neue lokalisierte Webshops mit Umsatzplus

Bike24 hat im Februar dieses Jahres lokalisierte Webshops in den Niederlanden sowie Belgien und Luxemburg eingeführt velobiz.de berichtete . Deren Umsätze wolle man künfitg gemeinsam mit den zuvor schon vorhandenen lokalisierten Märkten in Spanien, Frankreich und Italien als Einheit betrachten. Der Umsatz dieser lokalisierten Märkte am Gesamtumsatz erhöhte sich von 12 auf 20 Prozent. Im ersten Halbjahr 2023 stieg er auf 23,1 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 44 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2022 entspricht.

Da es an Anzeichen für eine Marktentspannung fehle, hat das Management seine Prognose für das Geschäftsjahr 2023 angepasst. Statt dem erwarteten Wachstum von 0 bis 10 Prozent rechne man nun mit einem Rückgang von -5 bis -10 Prozent.

Den vollständigen Halbjahresbericht einschließlich des Konzernzwischenabschlusses können Interessierte auf der Website nachlesen

14. August 2023 von Sebastian Gengenbach

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