
Routing-Apps im Test
Bikemap siegt bei Velo-Navis
Der TCS analysierte eine Auswahl relevanter Navigations-Apps anhand einer urbanen Route durch Bern und einer ländlichen Strecke bei Laupen. Die Methodik fokussierte sich dabei auf die Routensicherheit für ungeübte E-Bike-Fahrer und -Fahrerinnen. Die Testenden bewerteten die Infrastruktur der Straßenabschnitte von reinen Velowegen bis hin zu ungeschützten Hauptstraßen und vergaben entsprechende Sicherheits-Wertungen. Bedienbarkeit und Kosten flossen als weitere Kriterien in die Beurteilung ein.
Auf der städtischen Teststrecke konkurrierten Bikemap, Osmand, Komoot, Google und Apple. Dort erzielte Bikemap das beste Resultat, da die Software konsequent Quartierstraßen und Zonen mit Tempo 30 priorisierte. Im ländlichen Testszenario schied Apple Maps aufgrund von Softwareabstürzen und fehlender Zwischenstopp-Funktionalität im Velo-Modus aus.
Die abschließende Gesamtwertung basiert auf den vier Apps, die beide Szenarien erfolgreich absolvierten. Bikemap dominierte das Testfeld mit 77,65 Prozent durch verlässliches Routing im städtischen und ländlichen Raum. Osmand sicherte sich mit 73,2 Prozent den zweiten Platz vor Komoot mit 70,75 Prozent. Google Maps fiel im Gesamtvergleich zurück, da spezifische Parameter für den Veloverkehr fehlen. Insgesamt erreichten aber sämtliche Kandidaten das Testurteil «sehr empfehlenswert», wenngleich die spezialisierte Software die klassischen Allzweck-Dienste klar übertraf.
Mehr Informationen zum Test gibt es online beim TCS .
für unsere Abonnenten sichtbar.