
Drehmoment-Wettrüsten
Bosch legt bei Performance-Upgrade nach
Im E-Bike-Marketing gilt aktuell: Mehr ist mehr, und regulatorische Grenzwerte interessieren eher an Rande. Avinox bewirbt die zweite Motorengeneration mit einem maximalen Drehmoment von 150 Nm und einer Spitzenleistung von 1500 W. Jetzt zieht Marktführer Bosch eBike Systems mit dem nächsten Performance-Upgrade für die sportlichen Plattformen „Performance Line CX“ und „Performance Line CX-R“ nach. Dieses hebt das maximale Drehmoment auf 120 Nm an, und die selbst erbrachte Leistung wird bei Bedarf maximal mit Faktor Sechs vervielfacht.
Aber Bosch eBike Systems setzt nicht nur auf mehr Leistung: Dank nochmals verfeinerter Software und einer verbesserten Erkennung zu überwindender Hindernisse soll diese auch zielgerichteter verfügbar sein. Wenn die Situation keine Spitzenwerte erfordert, werden diese auch nicht generiert, was die Komponenten des Antriebs sowie den Akku schont. Über die „eFlow App“ lassen sich zudem die Eckwerte des «Extended Boost»-Modus noch vielfältiger einstellen.
Um die Verzögerung zwischen Impuls auf den Pedalen und der Reaktion des Hilfsantriebs zu minimieren, wird mit „Drivetrain Tensioner" eine neue Software-Funktion eingeführt. Und die "Trick Check"-Funktion ist ein Ansatz zur Gamifizierung des E-Mountainbikens.
Für den Alltagseinsatz weit relevanter als die statistische Erfassung von Wheelies und Sprüngen ist das neue 12-A-Ladegerät, das mit GaN-Technologie arbeitet und weniger als ein Kilogramm wiegt. Dieses lädt Akkus bis zu dreimal schneller als das bestehende 4-A-Ladegerät - was gerade bei den 800-Wh-Akkus ins Gewicht fällt.
Zudem ermöglicht das „Live Data Interface“ erstmals die Kopplung von Geräten von Drittanbietern an das Smarte System von Bosch eBike Systems und damit eine weiterreichende Personalisierung von sportlichen E-Bikes. Den Anfang machen dabei die GPS-tauglichen Velocomputer „Edge 850“ und „Edge MTB“ von Garmin.
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