
Gesamtvolumen von bis zu 145 Millionen Euro
Bund-Förderung: Hohe Resonanz auf „Junge Generation Fahrrad“
Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 145 Millionen Euro unterstützt der Bund Projekte, die Kindern und jungen Menschen bis 25 Jahre eine sichere sowie selbstständige Mobilität ermöglichen und die entsprechenden Rahmenbedingungen nachhaltig verbessern.
Schon im Vorfeld zeichnete sich der große Bedarf der Praxis ab: Das BALM verzeichnete eine starke Nachfrage mit zahlreichen Fachanfragen und gut besuchten Online-Informationsveranstaltungen. Das Förderprogramm ruht auf zwei Säulen, die nun beide in die finale Prüfungsphase gehen.
In der ersten Säule, Förderlinie 1 („Zukunft fährt Fahrrad“), stehen innovative Modellprojekte im Mittelpunkt, die bauliche Infrastruktur mit begleitenden Maßnahmen verknüpfen. Gefördert werden bis zu 30 Modellkommunen mit Beträgen zwischen 1,5 und 6 Millionen Euro je Projekt bei Projektlaufzeiten bis 2031. Das Spektrum reicht von der Infrastruktur über Bildung und Beteiligung bis hin zu Schulfahrrädern und wissenschaftlicher Evaluation. Innerhalb der Frist gingen 62 Projektskizzen ein – deutlich mehr als vom Amt erwartet. Voraussetzung für die Einreichungen war die Kombination aus mindestens drei Teilmaßnahmen. Eine Fachjury wählt Ende August 2026 die förderwürdigen Konzepte aus, woraufhin bis zum 18. Oktober die vollständigen Anträge eingereicht werden müssen.
Die Förderlinie 2 („Lückenschluss im Sprint“) zielt hingegen auf schnelle Ergebnisse im Straßenraum ab. Hier geht es um kurzfristig umsetzbare Infrastrukturmaßnahmen im Umfeld von Bildungs-, Kinder- und Jugendeinrichtungen. Die Projekte sind mit 250.000 bis 1,5 Millionen Euro dotiert und müssen bis Ende 2027 baulich umgesetzt sein. Das BALM verzeichnete in dieser Kategorie fast 180 Anträge. Der engere Bezug zu Fußverkehrsmaßnahmen ist hierbei an eine direkte Kopplung an den Radverkehr gebunden.
Für beide Förderlinien schließt das BALM die jeweiligen Bewilligungsverfahren bis Ende 2026 ab.
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