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Foto: Cowboy - Neues Führungs-Duo als General Managers bei Cowboy: Oliver Barleben und Kjell Fastré
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Nach der ReBirth-Übernahme

Cowboy setzt auf ein neues Führungs-Duo

Kurz vor Weihnachten wurden die Weichen für die Zukunft des E-Bike-Herstellers Cowboy neu gestellt. Die ReBirth-Gruppe nimmt die angeschlagene Marke unter ihre Fittiche. Jetzt wurden auch Führungspositionen im Unternehmen neu vergeben.

Mit der Übernahme durch die ReBirth-Gruppe fließt frisches Kapital in Richtung von Cowboy, gleichzeitig hat Cowboy-Gründer und CEO Adrien Roose das Unternehmen verlassen, velobiz.de berichtete .

Jetzt sind die Blicke nach vorne gerichtet, ein neues Führungsteam aufgestellt. In diesem Atemzug tritt Mitgründer und Technik-Chef Tanguy Goretti von seiner Rolle als operativer Geschäftsführer zurück und wechselt in eine beratende Funktion als Mitglied im Vorstand. Goretti hat seit der Gründung im Jahr 2017 die Entwicklung der Produkte und die Technologie dahinter geleitet. Dabei baute er vollständig eine integrierte Hardware- und Softwareplattform für vernetzte Cowboy-Räder auf.

Neues Führungs-Duo

Nach dem Ausscheiden von Tanguy Goretti wird die operative Leitung des Unternehmens in die Hände von Kjell Fastré und Oliver Barleben gelegt, die künftig als General Manager fungieren. Kjell Fastré kam Mitte letzten Jahres als Vice President of Operations zu Cowboy. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Führungserfahrung in den Bereichen Technologie und Vertrieb, darunter als CEO und in leitenden Positionen bei IBM. Als General Manager wird er sich auf den Vertrieb und den After-Sales-Bereich konzentrieren.

Oliver Barleben kam 2022 zu Cowboy und ist derzeit Chief Supply Chain Officer. Als General Manager wird er weiterhin die Lieferkette und Fertigung überwachen, um so schnell wie möglich wieder Lieferfähigkeit zu erreichen. Darüber hinaus wird er die Bereiche Finanzen und Technik leiten.

Das neue Führungsteam steht vor wichtigen Aufgaben. Zunächst will das Unternehmen den bestehenden Auftragsbestand für Fahrräder und Ersatzteile bis Ende Februar erfüllen, die Lieferzeiten wieder auf ein normales Niveau bringen und die Einführung seines laufenden Rückrufprogramms fortsetzen, das in den kommenden Wochen auf Dänemark und Deutschland ausgeweitet werden soll.

27. Januar 2026 von Jürgen Wetzstein
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