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Foto: Cube
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Erweiterte Lagerkapazitäten

Cube investiert weiter am Hauptsitz in Waldershof

Fahrradhersteller Cube stärkt den Hauptsitz und Produktionsstandort in Waldershof mit weiteren Investitionen. Im Rahmen der nächsten Ausbaustufe werden die ohnehin schon riesigen Lagerkapazitäten erweitert.

Cube fertigt bereits rund eine Million Fahrräder an seinem Produktionsstandort in Bayern, der jetzt schon eine beeindruckende Größe hat. Im kommenden Jahr wird der Standort noch weiter wachsen. Die nächste Ausbaustufe umfasst ein riesiges Lager, das Platz für nicht weniger als 50.000 Paletten bietet.

Der Fahrradhersteller expandiert und erkannte schon seit längerem einen Mangel an Lagekapazitäten vor Ort. In den letzten Jahren machte dies die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern erforderlich, um die für die Fahrradproduktion benötigten Kleinteile zu lagern. Nun beabsichtigt Cube, diesen Teilebestand wieder unter das eigene Dach zu holen. Dieser Schritt zielt vor allem auf eine Steigerung der Produktionseffizienz ab, doch auch Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle: So entfallen künftig tägliche Lkw-Fahrten mit einer Gesamtlänge von 2.500 Kilometern. Eine 70 Meter lange Brücke wird das Lager mit den bestehenden Werkshallen verbinden, sodass die Teile problemlos zu den Montagelinien transportiert werden können.

Automatisierung durch Roboter

Während in den Werkshallen von Cube täglich Hunderte von Menschen arbeiten, wird das neue Lager nur mit einer Handvoll Mitarbeitern auskommen. Der Betrieb soll nahezu vollständig automatisiert ablaufen. Sowohl die Warenannahme als auch der Warenausgang werden komplett von Robotern übernommen; Personal wird lediglich zur Überwachung der Abläufe und Prozesse benötigt. Das Unternehmen betont, dass es nicht um einen Personalabbau gehe, sondern schlicht um die Steigerung der betrieblichen Effizienz.

Die Realisierung des Lagerprojekts erwies sich als komplexes Unterfangen. Mit einer Höhe von stolzen 37 Metern wird das Gebäude eines der höchsten Bauwerke in Waldershof sein. Bei der Planung musste eine alte örtliche Vorschrift berücksichtigt werden, die besagt, dass Neubauten die Höhe des Kirchturms nicht überschreiten dürfen. Um der Gemeinschaft etwas zurückzugeben und sich die Unterstützung der Bevölkerung für das Vorhaben zu sichern, wird eine der Gebäudewände mit einer 26 Meter hohen Kletterwand ausgestattet. Diese Wand wird der Öffentlichkeit zugänglich sein und sogar als Trainingsort für Kletterübungen von Bergrettungsteams dienen.

27. Juli 2026 von Nieuwsfiets, Arnauld Hackmann

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