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Symbolfoto Polizei
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Brachiale Methoden

Fahrradgeschäfte im Visier von Einbrechern

Die hohen Werte, die in Fahrradgeschäften gelagert oder ausgestellt werden, ziehen weiterhin Einbrecher und Fahrraddiebe an. Die Vorgehensweise, um in die Verkaufsräume zu gelangen, ist mitunter brachial. Zwei Beispiele aus den aktuellen Polizeiberichten.

Die Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis berichtet aktuell von einem Einbruch in ein Fahrradgeschäft in Schwelm, der zwischen 30. Mai und 1. Juni stattgefunden hat.

Dem Bericht zufolge schnitten die mutmaßlichen Täter die Gebäuderückwand und eine Innenwand des Fahrradgeschäfts auf. Im Anschluss entfernten sie Dämmmaterial und verschoben Regale im Verkaufsraum, um Zugang zu den Verkaufsräumen zu erlangen und nach Wertgegenständen Ausschau zu halten. Ob etwas gestohlen wurde, ist aktuell noch Bestandteil der laufenden Ermittlungen.

30 Räder erbeutet

Gleich zwei Mal wurde ein Fahrradgeschäft in Lippstadt von Einbrechern am vergangenen Wochenende heimgesucht. Laut Kreispolizeibehörde Soest war das Vorgehen in beiden Fällen offenbar identisch: Die Täter verschafften sich über einen zuvor aufgeschnittenen Zaun Zugang zum Gelände und gelangten mutmaßlich mithilfe einer Mülltonne auf das Dach des Gebäudes. Dort schlugen sie zwei Lichtkuppeln ein. Auf bislang ungeklärte Weise holten die Einbrecher nach bisherigen Erkenntnissen insgesamt rund 30 hochwertige Fahrräder aus dem Geschäft, die einen Gesamtwert im sechsstelligen Euro-Bereich haben. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Heute um 13:23 von Jürgen Wetzstein
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