
Weniger Bürokratie in der Werkstatt:
GROFA stellt Reklamationsprozess auf digitale Claim-App um
Die Erfassung einer Reklamation erfordert lediglich die Eingabe der Kundendaten, der Artikel- oder EAN-Nummer sowie eine qualifizierte Fehlerbeschreibung. Da das System für die Nutzung auf Smartphones und Tablets ausgelegt ist, lässt sich der Mangel direkt im Verkaufs- oder Werkstattumfeld dokumentieren. Ein Foto des betroffenen Artikels wird per Smartphone aufgenommen und ohne Medienbruch direkt in der App hochgeladen.
Nach der digitalen Übermittlung erfolgt die Abwicklung im Regelfall über eine Gutschrift, die auf Basis des zuletzt berechneten Einkaufspreises ausgestellt wird. Durch das Entfallen des Rückversands bei Artikeln unterhalb der 500-Euro-Netto-Grenze sparen Fachhändler Zeit und Aufwand für Verpackung und Logistik. Die defekten Produkte müssen von den Händlern eigenverantwortlich aus dem Verkehr gezogen und ordnungsgemäß entsorgt werden. Für Einzelfälle behält sich der Distributeur allerdings vor, weitere Nachweise oder die Rücksendung des Artikels einzufordern.
Wie Michael Benner, Director P&A bei GROFA, betont, liege der Fokus der neuen Lösung auf einer Reduzierung der Bearbeitungszeit auf wenige Minuten, um den Fachhandel im Tagesgeschäft zu entlasten. Neben den betriebswirtschaftlichen Vorteilen verweist das Unternehmen auf den reduzierten Transport- und Verpackungsaufwand durch den Verzicht auf unnötige Retouren.
Die Claim-App steht Fachhändlern ab sofort unter rekla-app.grofa.com zur Verfügung. Weiterführende Informationen zum Ablauf stellt der Großhändler unter grofa.com/de/claim-app/ bereit.
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