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In der Stadt fährt das Fahrrad vorn weg.
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Zahlen zum europäischen Tag des Fahrrads

In den Städten setzt das Fahrrad seinen Siegeszug fort

Auch in diesem Jahr hat das Statistische Bundesamt anlässlich des heutigen europäischen Tag des Fahrrads interessante Zahlen veröffentlicht. Aus diesen Zahlen lässt sich herauslesen, dass gerade in großen Städten das Fahrrad als Mobilitätsmittel das Auto und auch das Motorrad verdrängt. Demnach würden in großen Städten über 500.000 Einwohner bereits über

30 % der Haushalte ausschließlich Fahrräder besitzen, jedoch kein motorisiertes Fahrzeug. In kleinen Städten (bis 5000 Einwohnern) ist dieser Anteil mit 4 % bedeutend geringer.
Damit setzten die Haushalte in den großen Städten doppelt so häufig aufs Rad wie der bundesweite Durchschnitt (15 %).
Ein Zehnjahresvergleich zeigt, dass der Anteil der Haushalte, die nur über Räder verfügen, in den deutschen Städten ab 500.000 Einwohnern steigt: Im Jahr 2003 hatte deren Anteil noch bei 22 % gelegen – 8 Prozentpunkte unter dem heutigen Anteil
In den kleinen Gemeinden lag er damals bei 5 % und im bundesweiten Durchschnitt bei 13 %.

Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe misst seit 50 Jahren im früheren Bundesgebiet und seit 20 Jahren im wiedervereinigten Deutschland alle fünf Jahre den Lebensstandard der Haushalte. Dazu wurden die Angaben von knapp 60 000 Haushalten ausgewertet.

3. Juni 2014 von Jürgen Wetzstein
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