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In der Jobrad-Zentrale hat man sich ein neues Produkt überlegt, das ein Folge-Leasing attraktiver machen soll.
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Zweite Chance für das gleiche Rad

Jobrad führt Anschluss-Leasing ein

Das Anschluss-Leasing ist eine große Sache für die Leasing-Gesellschaften. Jobrad stellt ein neues Angebot vor, mit dem ein Leasing-Rad nach Laufzeitende von der gleichen Person nochmals geleast werden kann.

Bei der aktuellen Neuheit nimmt Jobrad die bereits bestehenden Leasing-Verträge in den Fokus: Wer ein Rad geleast hat und dieser Vertrag dem Ende zugeht, kann exakt dieses gleiche Rad noch einmal für weitere 18 Monate weiter leasen. Diese Option wird gerade schrittweise ausgerollt.

Der Prozess der Beantragung und Freigabe über das unternehmenseigene Portal bleibt für Arbeitgeber dabei unverändert.

Die Konditionen werden dann natürlich angepasst: Zu beachten ist für die Lohnbuchhaltung, dass die Leasingraten für die Verlängerung reduziert ausfallen. Ganz genau mag sich Jobrad aber noch nicht in die Karten schauen lassen. Wie hoch genau die angekündigte reduzierte Leasing-Rate ausfällt, wird noch nicht im Detail kommuniziert.

Diese neue Option wird ab November schrittweise eingeführt. Eine erneute Übergabe des Leasingobjekts findet nicht statt, da der Zustand dem Leasingnehmenden durch die vorherige Nutzung bereits bekannt ist.

Zusätzlich können bestehende Versicherungen und Serviceleistungen weitergeführt werden.

Angepasstes Servicepaket für 18-monatiges Leasing

Für das achtzehnmonatige Anschlussleasing kann exakt eine Inspektion in Anspruch genommen werden.

Die verfügbaren Servicepakete gliedern sich unverändert in die Stufen Basis, Komfort und Unlimited. Für ein E-Bike liegt der Verfügungsrahmen im Basispaket im Anschlussleasing bei 100 Euro brutto für die Inspektion. Das Komfortpaket bietet für ein E-Bike einen Gesamtrahmen von 250 Euro, der sich aus der Inspektion und einem zusätzlichen Budget für Verschleiß und Reparaturen zusammensetzt.

Arbeitgeber sollten im Vorfeld ihre Betriebsvereinbarungen prüfen und gegebenenfalls die maximale Anzahl zulässiger Diensträder anpassen, um ein paralleles Anschluss- und reguläres Folgeleasing technisch zu ermöglichen.

Nach Ablauf der 18 Monate wird es absehbar wieder ein Übernahmeangebot für die Leasing-Nehmenden geben. Wie hoch dieses, erneut nicht vertraglich zusicherbare, Angebot ausfallen wird, wird zum aktuellen Zeitpunkt ebenfalls noch nicht kommuniziert.

Bedeutung für den Handel

Was bedeutet das nun für den Handel? Stärkt oder schwächt das seine Position? Bisher haben über 90 Prozent der Menschen am Leasing-Ende ihr Fahrrad übernommen und waren raus. Ein Teil von ihnen, genaue Zahlen gibt es nicht, hat dieses Rad dann weiterverkauft oder weitergegeben und ein neues angeschafft. Die große Mehrheit wird ihr Rad noch längerfristig selbst nutzen. Mit der neuen Option kommen mehr Leasing-Nehmer für mindestens einen großen Pflicht-Service nochmal in die Werkstatt. Wird nach dann viereinhalb Jahren ein Neuverkauf wahrscheinlicher? All das wird der Markt zeigen, ebenso wie sich bis dann zeigt, wie viele Menschen dieses neue Angebot nutzen.

Heute um 07:39 von Daniel Hrkac

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