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Umsatz- und Ergebniswachstum übertroffen

Lucky Bike plant weiteren Ausbau des Filialnetzes

Der Fahrradfilialist blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück. Neben Umsatzzahlen veröffentlicht das Unternehmen auch konkrete Wachstumsschritte für das Jahr 2022.

Christian MorgenrothThomas Böttner

Man habe von den positiven Bedingungen des Marktumfeldes überproportional profitiert, zieht Lucky Bike im aktuellen Lagebricht ein positives Fazit. Das angestrebte Umsatz- und Ergebnis-Wachstum sei klar übertroffen worden. So meldet der Fahrradfilialist mit Sitz in Bielefeld für das Jahr 2021 einen Umsatz von 222 Mio. EUR. Das entspricht einem Wachstum von 15 % im Vergleich zum Vorjahr. Umsatzmotor waren wenig überraschend E-Bikes. Hier habe man die Zahl der verkauften E-Bikes um 66 % steigern können. „Der Grund unseres Erfolges lag unter anderem an der guten Verfügbarkeit von E-Bikes aus unserem Lager- und Filial-Netzwerk. Wir haben durch frühe Bestellung, schnelle Bezahlung und eine hohe Lieferantenbonität eine hinreichende Bevorratung sichergestellt“, erklärt einer der Geschäftsführer Christian Morgenroth.

Weitere Investitionen

Aktuell betreibt das Unternehmen 30 Filialen bundesweit. Im Rahmen eines Markenrelaunch wurden zuletzt die eigenen „Radelbauer“-Filialen in Süddeutschland in Lucky-Bike-Filalen verwandelt (velobiz.de berichtete) . Im laufenden Jahr sollen neue Filialen hinzukommen. Dabei setzt das Unternehmen auf Standorte, die neu aufgebaut werden, wie z.B. aktuell in Freienohl, einem Stadtteil in Meschede. Zudem gibt es neue Filialen in Stuttgart und wie bereits berichtet in Leipzig sowie ein Trek-Store in Bielefeld . „Außerdem sind wir daran interessiert, bestehende Fahrrad Geschäfte zu übernehmen. Wir suchen derzeit konkret nach Shops zur Übernahme in ganz Deutschland und nach Personal, gerne auch Quereinsteiger im Verkauf, für Service und Werkstatt an allen Standorten“, erklärt Christian Morgenroth die Marschroute für die Zukunft, die gleichzeitig aber weiterhin auch das Thema Nachhaltigkeit und Verantwortung verfolgen soll. Eine Strategie diesbezüglich wurde entwickelt und unter dem Namen „Lucky World“ gebündelt. „Wir stellen uns aktiv unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Das bedeutet im Ergebnis für uns, sowohl ökologische als auch soziale Aspekte unseres Wirtschaftens zu betrachten und unsere internen Prozesse und Unternehmenshandlungen zu überprüfen und immer wieder anzupassen. Den Einfluss, den wir haben, möchten wir bestmöglich nutzen, indem wir diesen Weg aktiv gehen“, sagt Geschäftsführer Dr. Thomas Böttner.

24. Mai 2022 von Jürgen Wetzstein

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