
Faser-Spezialist
Lycra beantragt Insolvenz nach Chapter 11
Wie das Unternehmen mitteilt, habe Lycra mit der überwiegenden Mehrheit der Gläubiger eine Restrukturierungsvereinbarung geschlossen. Damit sollen langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von rund 1,2 Milliarden US-Dollar abgebaut und eine nachhaltige Kapitalstruktur geschaffen werden, um das Unternehmen zu rekapitalisieren und auf einen Kurs der langfristigen finanziellen Stabilität und des Wachstums zu bringen.
Gary Smith, Chief Executive Officer des Unternehmens: “Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg von The Lycra Company, denn wir ergreifen entschlossene Maßnahmen, um unsere Verschuldung bedeutend zu reduzieren und unser finanzielles Fundament zu stärken. Mit diesem Schritt setzen wir unseren Kurs fort, unsere Kunden zu betreuen, unsere Partner zu unterstützen und die qualitativ hochwertigen Produkte zu liefern, auf die sie sich verlassen.”
Das Unternehmen strebt die Stellung von Eilanträgen ("first day relief") an, was es ihm ermöglichen wird, während des gesamten Restrukturierungsprozesses seinen gewöhnlichen Geschäftsbetrieb fortzusetzen. Ein Mangel an Radlerhosen ist also nicht zu befürchten, die "Mamils", die Middle Aged Men in Lycra, nicht vom Aussterben bedroht.
The Lycra Company entwickelt und produziert innovative Faser- und Technologielösungen für die Bekleidungs- und Körperpflegeindustrie und ist Eigentümerin von mehreren bekannten Verbrauchermarken.
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