
Postbank-Studie zum Bezahlen
Mobile Payment bleibt Generationenfrage
87 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen inzwischen kontaktlos mit Bank- oder Kreditkarte; 47 Prozent nutzen Smartphone, Smartwatch oder App. Der Generationenunterschied ist deutlich: 72 Prozent der unter 40-Jährigen verwenden Mobile Payment, bei den Älteren sind es 36 Prozent.
Mobile Payment wächst, doch die Karte bleibt vorn
Mobiles Bezahlen per Smartphone, Smartwatch oder App gewinnt an Bedeutung, bleibt aber deutlich hinter der Karte zurück. 47 Prozent der Deutschen zahlen inzwischen auf diese Weise; 2025 waren es 35 Prozent. Mehr als die Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer nennt praktische Gründe: Das Smartphone ist ohnehin dabei, der Griff zur Bankkarte entfällt.
Die Akzeptanz unterscheidet sich stark nach Alter: 72 Prozent der unter 40-Jährigen bezahlen bereits mobil, bei den Älteren sind es 36 Prozent. Jüngere nutzen Mobile Payment deutlich häufiger im Handel und in der Gastronomie. Fast jede oder jeder Fünfte der 18- bis 39-Jährigen zahlt mobil, wann immer es möglich ist.
Wer Mobile Payment ablehnt, nennt neben der Vorliebe für klassische Bezahlmethoden (62 Prozent) vor allem Sicherheits- und Datenschutzbedenken. 39 Prozent befürchten etwa den Diebstahl des Geräts oder den Missbrauch ihrer Zahlungsdaten. Beim kontaktlosen Bezahlen äußern 38 Prozent derjenigen, die diese Methode ablehnen, ähnliche Bedenken.
„Die größte Hürde für Mobile Payment ist weniger die Sicherheit als die Gewohnheit“, sagt David Dommel, Leiter digitales Performance-Marketing der Postbank. „Wer das Bezahlen mit dem Smartphone im Alltag noch nicht ausprobiert hat, bleibt meist bei Karte oder Bargeld.“
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