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Zwickauer Unternehmen expandiert

Pendix nimmt Cargobike-Hersteller unter sein Dach

(Update) Der Spezialist für Nachrüstantriebe hat nach einem erfolgreichen Jahr 2021 die Weichen auf weiteres Wachstum gestellt. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch ein Cargobike-Hersteller, der in die Unternehmensgruppe integriert wurde.

Mit der VSC Bike GmbH verbindet die Pendixgruppe seit vergangenem Jahr eine enge Kooperation. Der Lastenradhersteller, der sich insbesondere als Flottenausrüster für Zustelldienste spezialisiert hat, setzt seit kurzem auch auf den im vergangenen Jahr neu lancierten „eDrive-In“-Heckmotor von Pendix (velobiz.de berichtete) . Diese Kooperation wird künftig ausgebaut, die VSC Bike GmbH schlüpft unter das Dach der Pendix-Gruppe. Der Fokus des Unternehmens soll weiterhin auf internationale Postdienstleister sowie auf Kunden mit Werksflotten liegen. Im Zuge der Übernahme geht auch die Geschäftsführung der VSC GmbH auf Pendix über. Der Firmenstandort in Allstedt (Sachsen-Anhalt) bleibt erhalten, ebenso wie die Belegschaft vor Ort, wie es von Pendix auf Anfrage von velobiz.de heißt. Gleichzeitit sollen die Synergien beider Unternehmen genutzt werden. "Wir wollen künftig die Entwicklung von Motor und Lastenrad von Anfang an als Gesamtprodukt sehen", so die ausgegebene Marschroute.

Aktuell erwirtschaftet Pendix mit 53 Mitarbeitern einen Umsatz, der „im zweistelligen Millionenbereich“ liegt, wie das Unternehmen mitteilt. Dabei sei trotz der starken Einschränkungen in der Beschaffung von Einzelkomponenten wie Batteriezellen, Prozessoren und Fahrradteilen das sehr gute Ergebnis des ersten Corona-Jahres 2020 im abgelaufenen Jahr sogar noch übertroffen werden.

Außerhalb von Deutschland ist für Pendix die Niederlande der stärkste Markt. Hier vermeldet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 30 %. Weitere wichtige Märkte sind Frankreich. Nicht zuletzt konnte sich Pendix auch in Australien mit einer Verdoppelung des Umsatzes sehr gut entwickeln.

Geschäftsführer Thomas Herzog erklärt: „2021 war für die Fahrradbranche ein ziemlich durchwachsenes Jahr. Die weltweit angespannte Liefersituation hat auch uns vor Herausforderungen gestellt. Wir haben uns daher für eine Konzentration in der Produktion entschieden und bieten nur noch die nachfragestarken Akkuvarianten mit 300 Wh und 500 Wh an. Auch wenn die Engpässe uns noch ein wenig begleiten werden, sind wir gut aufgestellt und blicken voller Zuversicht in das Jahr 2022.“

17. Januar 2022 von Jürgen Wetzstein

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