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Perspektivenwechsel
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Report - Nachhaltige Bikewear

Perspektivenwechsel

In der Nachhaltigkeitsfrage Natur vs. Chemie ist die Antwort schnell gefallen. Natürlich ist Natur nachhaltiger, steckt ja irgendwie schon im Namen. Bei Geweben und Stoffen muss man aber genauer hinschauen. Die Formel »Naturfasern gut, Chemiefasern schlecht« ist zumindest zu kurz gedacht.

Die Welt wird immer komplexer und komplizierter. Das spürt insbesondere, wer beim Konsum auf Nachhaltigkeit achten will. Auch beim Fahrrad. Die Radbranche sieht sich per se gerne als nachhaltig, frei nach dem Motto »Jedes Fahrrad ersetzt ein Auto«. In modernen Drahteseln stecken jedoch einige Werkstoffe, deren ökologischer Fußabdruck für die Branche wenig schmeichelhaft ist. Heute muss man also zwei Mal hinschauen, wenn es darum geht festzustellen, was nachhaltig ist. Das trifft vor allem auch auf die Bekleidungsindustrie zu.

Chemie Cocktail Baumwolle

Keine Faser, kein Stoff profitiert so sehr von einem positiven Image in Vorstellung, Wahrnehmung und Vorurteil wie die Baumwolle. Legendär sind in Fachkreisen die Tests über die Haptik von Baumwolle und Kunstfasern: Über 80% der Befragten behaupteten im Vorfeld Baumwolle sei natürlich angenehmer und wäre sofort ertastbar. Bei der Auswertung lag etwa der gleiche Prozentsatz mit der Entscheidung, was Baumwolle und was Kunstfaser wäre, falsch. Mit der Natürlichkeit der Baumwolle sieht es fast ebenso fatal aus. Nichts als Klischees.
In konventionell angebauter Baumwolle steckt so viel Chemie, dass man eigentlich nichts Natürliches mehr auf der Haut spüren dürfte. Konventionell angebaute Baumwolle verbraucht etwa 25% der weltweit eingesetzten Insektizide, dazu über 10% der Pestizide. Hinzu kommen noch Düngemittel, Fungizide und Anti-Fauling. Macht summa summarum: Für jedes Kilo Baumwolle benötigt man zwei Kilo Chemie. Schlimmer sieht es nur noch mit dem Wasserverbrauch aus. Je Kilo Baumwolle braucht man, so Berechnungen des Weltwasserberechnungsentwicklungsberichtes der UNESCO 2009, 10.000 Liter Wasser. Auf ein T-Shirt berechnet, sind das mindestens 2.900 Liter. Eine riesige Verschwendung eine der kostbarsten Ressourcen, die wir haben.
Fakt ist: Baumwolle ist weiterhin eine der wichtigsten Grundmaterialien für Bekleidung. Der Anteil am Weltfaserverbrauch ist zwar seit Anfang der 50er Jahre um etwa 50% zurückgegangen, von einst 80% im Jahr 1950 auf knappe 35% heute, aber die jährliche Produktions- und Verarbeitungsmenge blieb mit 18 bis 20 Mio. Tonnen relativ konstant. Davon sind ein Bruchteil aus organischem Anbau – was zwar die Chemiebilanz verbessert, kaum merklich aber die Wasserbilanz. »Verglichen damit erscheinen Synthetics nahezu umweltfreundlich«, schreibt sogar das Greenpeace Magazin. Für ein Kilo Polyacryl benötige man gerade mal 210 Liter Wasser. Für ein Kilo Polypropylen (PP) sogar nur die Menge, die in eine Getränkedose passt, also 330ml. Aus Sicht des Wasserverbrauchs scheinen Kunstfasern also »voll öko.«

Wasser vs. Energie

»Das ökologische Manko der Chemiefaser ist jedoch der Energieverbrauch, der je nach Typ erheblich ausfallen kann«, so Greenpeace. In der Tat ist der Energieverbrauch im Vergleich zu nachwachsenden Rohstoffen sehr hoch. Rechnet man den Energiebedarf der einzelnen Fasertypen auf eine Vergleichsgröße um, dann liegt Baumwolle bei 55 MJ je Kilo und Polyester bei 125 MJ. Bei organischer Baumwolle und recyceltem Polyester wären es immer noch 14 MJ gegenüber 66 MJ – woran man erkennen kann, dass der biologische Anbau von Baumwolle sowie das Recyceln von Polyester deutlich weniger Energie verbrauchen als konventioneller Baumwollanbau und virgines Polyester. Die beste Energiebilanz weist darüber hinaus aber biologisch angebauter Hanf aus. Dieser besticht nicht nur durch seine funktionellen Eigenschaften, wie inhärentem UV- und Geruchsschutz und ein gutes Feuchtigkeitsmanagement, sondern auch durch seinen geringen Wasserbedarf und die positive Eigenschaft, dass Hanf resistent gegen Insekten ist und weder Insektizide und Pestizide bedarf. Damit wäre Hanf eine hervorragende Funktionsfaser für sommerliche Radtrikots. Hanf spielt aber bislang in der Bekleidung, geschweige der Funktionsbekleidung, keine Rolle, was auf lang zurückliegende politische Faktoren zurückgeht, die bis heute den Anbau von Hanf behindern. Einzige Ausnahme: Triple2. Die noch junge Firma hat die Nische Nachhaltigkeit entdeckt, um in einem eigentlich saturierten Markt Fuß zu fassen.
Besser im Funktionsbereich positioniert ist das Thema Wolle. Smartwool und Icebreaker versuchen aus dem Outdoormarkt im Radbereich über das Pendlerthema Fuß zu fassen. Aber auch Radthemen greifen die alte Faser wieder auf. Für den Sommer 2014 setzt De Marchi Wolle bei Replika-Trikots ein.
Wolle, vor allem durch die extensiven Schafsfarmen, kommt auf einen durchschnittlichen Energiebedarf von 63 MJ je Kilo. Damit liegt Wolle zwar noch vor der energiesparendsten Kunstfaser recyceltes Polyester, ist aber Schlusslicht bei den Naturfasern. Die rote Laterne aller Bekleidungsfasern hält Polyamid. Satte 250 MJ Energie pro Kilo Material werden hier benötigt. Schwacher Trost: Nylon, so die Marktbezeichnung für Fasern aus Polyamid, gilt dafür als besonders abriebfest.

Carbon Footprint

Ähnlich kann man mit dem Carbon Footprint agieren. Mike Berners-Lee, Gründer und Direktor von Small World Consulting, hat dies in seinem Buch »How Bad are Bananas: The Carbon Footprint of Everything« gemacht und viele Produkte und Produktgruppen aber auch Dienstleistungen und Aktivitäten auf den CO2-Abdruck überprüft. Sein Vergleichswert ist CO2e(Energie). Ein Kilo Plastik aus virginem Material ‚kostet’ dabei 3,4 kg CO2e. Das Kilo Plastik aus recyceltem PET dagegen nur die Hälfte. Und ein Kilo EcoSheet Plastik gar nur 0,75 kg CO2e. Während das PET Plastik noch relativ viel kostet, weil es sortiert werden muss, kann man beim EcoSheet Plastik verschiedene Sorten Rohmaterial unsortiert übernehmen. Allerdings bringt EcoSheet Plastik keine leuchtenden Farben an den Tag.
Auch bei Berners-Lee schneidet Polyamid bei der Footprint-Berechnung am schlechtesten ab. Zwischen 7 und 9,1 kg CO2e veranschlagt der Wissenschaftler je Kilo Material. Aber besser ist die Baumwolle beim CO2 Verbrauch auch nicht. Ihr hängt Berners-Lee einen Wert von 7 kg CO2e an. Was sich eben noch gleich anhörte, entwickelt sich schnell zum »dicken Ende« für Baumwolle, wenn man reale Produkte analysiert. Die Denim kommt auf einem Wert von 6 kg CO2e während die Polyamid-Hose lediglich die Hälfte verursacht. Schlimmer noch: Setzt man die Lebensdauer einer Jeans und einer Funktionshose aus Polyamid ins Verhältnis mit dem Produktionswert, dann verschiebt sich das Ungleichgewicht von 2:1 auf 10:1. Schuld daran ist die Pflegeleichtigkeit von Polyamid: Dreck dringt nicht so tief in die Faser ein und löst sich schneller bei einer niedrigeren Waschtemperatur. Dazu kommt die kürzere Lebensdauer der weichen Baumwolle oder die längere Trocknungszeit der Naturfaser. Selbst biologische Baumwolle verliert unter Berücksichtigung der täglichen Zusatzbelastungen der Baumwolle ihre Unschuld. Berner-Lees eindeutige Empfehlung beim Bekleidungskauf lautet deshalb auch: »Kunstfaser statt Naturfaser.«

Frage der Prioritäten

Energieverbrauche hin, CO2 Belastung her, zahlreiche amerikanische Anbieter setzen noch aus einem ganz anderen Grund auf recycelte Kunstfasern. Energie gilt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten tatsächlich noch als unbegrenzt. Anders sieht es dagegen mit Rohöl, der Basis aller Kunstfasern aus. Die Abhängigkeit vom Öl wird dort längst auch politisch gesehen.
Der amerikanische Fleece-Hersteller Polartec hat mittlerweile zwei Drittel der Produktion auf zu 100% recyceltes Polyester aus alten PET-Flaschen umgestellt. Lediglich einige wenige Stoffe mit einem Polyamidanteil zur Verstärkung des Oberstoffes – die sogenannte Hardface-Technologie – oder mit hohem Elasthan-Anteil – Powerstretch – bestehen noch anteilig aus virginem Material. Durch das Recyclingfleece-Programm bei Polartec wurde 2009 der CO2-Ausstoß in der Produktion um 17.236 Tonnen reduziert. Der Anteil der recycelten Stoffe bei Polartec stieg innerhalb von wenigen Jahren von einem Prozent im Jahr 2006 auf 30% im Jahr 2010 und fast 70% in 2013.
Neben Polartec setzen auch Bauschfaserhersteller wie Thermore oder Primaloft immer stärker auf Recycling-Materialien. Die Qualität nimmt dabei sprunghaft zu, so dass es immer schwieriger wird, virgines Polyester von aus PET recyceltem Polyester grifflich zu unterscheiden. Die Materialein finden sich unterdessen auch in Radkollektionen. »Natürlich wird auch bei den verwendeten Materialien auf Nachhaltigkeit und möglichst ressourcenschonende Produktionsabläufe geachtet«, sagt etwa Edwin Haid, CEO der Albstädter Marke Gonso. »So setzt Gonso schon seit langem auf die bewährte Primaloft ECO Wattierung. Die Isolationstechnologie besteht mindestens zu 70% aus recycelten Materialien und bis zu 30% aus Primaloft-Primärfasern.« Dass der Einsatz Recyclingmaterialien keine Frage der Firmengröße, sondern eine Frage der politischen Entscheidung ist, beweist Fanfiluca. Inhaberin Christiane Riesinger will es einfach: »Wir verwenden in unseren Kollektionen beispielsweise nicht nur Bluesign zertifizierte Materialien, sondern auch Stoffe aus Econyl, einem recyceltem Polyester, das unter strengen Vorgaben hergestellt wird«, berichtet sie.

Rohstoffe statt Müll

»Das Konzept Abfall existiert nicht mehr, ab sofort gibt es nur noch Nährstoffe.« Trotz aller Recyclinginitiativen, auf die ganze Radbranche bezogen, sind es nicht mehr als Ansätze. Die zitiere idealtypische Vorstellung ist weiterhin eine Utopie von Michael Braungart und William McDonough aus ihrem Buch »Intelligente Verschwendung – the Upcycle«. Noch sieht es so aus, dass der meiste Müll auf Deponien landet oder als Ersatzbrennstoff »thermisch recycelt« wird. Schätzungen zu Folge landen jedes Jahr weltweit über 21 Milliarden Plastikflaschen auf Mülldeponien. Dafür wird Müll heute durch die ganze Welt transportiert. Dabei ließen sich aus etwa 27 PET-Flaschen ca. 500 Gramm recyceltes Garn herstellen. Damit könnten PET-Flaschen zu einem richtigen Rohstoff werden. Schon sprechen Wissenschaftler davon, dass die Mülldeponien von heute die Minen und Abbauhalden der Zukunft sein werden. Die dort lagernden Kunststoffe - Plastik verrottet nicht - warteten nur darauf wieder ausgegraben zu werden.

Nachhaltige Wolle

Merinowolle ist, ohne Frage, als Funktionsfaser auf dem Vormarsch, auch in der Bikewear. Ob Merino nachhaltig ist oder nicht, entscheidet sich an der Haltung und am Umgang der Tiere. Vor allem das Mulesing, das Herausschneiden eines Stückes Fleisch aus der Afterregion, damit Maden sich dort nicht einnisten und ins Innere des Schafes ausbreiten können, steht am Pranger. Tierschutzverbände kritisieren diese schmerzhafte Prozedur. Vor allem bei australischer Wolle ist Mulesing ein Problem durch die riesigen Farmen und höheren Temperaturen, in denen sich die Maden schneller vermehren, auch wenn zunehmend Aufklärungskampagnen gegen Mulesing seitens der Regierung gelaunched werden. Südafrikanische Wolle wirbt dagegen, dass die Wolle immer Mulesing frei sei, da die speziellen Fliegen dort nicht existieren. Biologische Merinowolle setzt die Verfütterung biologischen Futters sowie die organische Landwirtschaft der Nutzfläche voraus – also ohne den Einsatz von Pestiziden. Smartwoool scheint hier am fortschrittlichsten und transparentesten. Die Firma gehört zu ‚Zque’, einer neuseeländischen Organisation, die Wolle als »ethical Wool« zertifiziert und Kriterien wie Tierschutz, nachhaltige Vorgehen, Umweltschutz, CSR und Performance auditiert. Die meisten anderen Merinoverarbeiter setzen darauf, dass Wolle per se beim Verbraucher als natürlich akzeptiert ist, dabei könnte man auch dem Veredlungsprozess der Wolle stärkere Beachtung schenken. Die wenigste Merinowolle wird jedenfalls chlorfrei verarbeitet.

Neue nachwachsende ­Rohstoffe

Immer mal wieder tauchen neue Fasern oder Faserkomponenten aus natürlichen Rohstoffen auf. Die Faser aus Maismelasse Ingeo konnte sich am Markt nicht durchsetzen. Ebenso wenig die Milchproteinfaser von Rono.
Teilweise wird versucht, der Faser zusätzliche Funktionen über natürlich Komponenten zuzufügen. Cocona ist hier weit verbreitet und wird bzw. wurde bei Bikewear u.a. von Sugoi und Vaude benutzt. Dabei werden Aktivkohlepartikel von Kokosnüssen oder aus Mineralgestein dem Polymer beigemischt, die für ein gutes Feuchtigkeitsmanagement, UV-Schutz und Geruchsschutz sorgen.
Protective hat diesen Sommer eine Technologie vorgestellt, bei der die Oberstoffe von Sitzpolstern von Radhosen mit natürlichen Seealgen aktiviert werden. Die »Kraft des Meeres« der SeaCell-Faser soll dabei durch die natürlichen Nährstoffe der Algen schützend, pflegend und entzündungshemmend auf die Haut wirken. Ob man hier allerdings schon von nachhaltigen Fasern sprechen kann, ist umstritten, da die natürliche Komponente teilweise nur einen kleinen Prozentanteil des Materials ausmacht.
Am deutlichsten wird Bambus-Viskose die Nachhaltigkeit abgesprochen. Grundsätzlich ist Bambus ein nachhaltiges Material. Es wächst wild, reproduziert sich, benötigt keine Düngung, kein Pestizide und keine Bewässerung. Vor allem wächst es enorm schnell, so dass Bambus eine mehrfache Menge Biomasse produziert als unser Wald. Bambusfasern, die ähnlich hergestellt werden wie Hanffasern, wären nachhaltige Fasern. Bambus-Viskose ist allerdings ein Produkt eines hochgradig chemischen Vorganges, bei dem Bambus zerkleinert und die Zellulose extrahiert wird. Das geschieht mit giftigen Natronlaugen, schwefeligen Säuren und Schwefelkohlenstoff. Die amerikanische Kontrollbehörde Federal Trade Comission (FTC) bezeichnet Viskose aus Bambus als »nicht anti-mikrobiell, als nicht umweltfreundlich hergestellt und als nicht biologisch abbaubar« und spricht bereits von ‘Bamboo-zling‘ – dem Vorgaukeln falscher Tatsachen.
Auch BlueSign zertifizierte Stoffe werden gängigerweise als nachhaltig dargestellt. BlueSign ist die Bestätigung einer möglichst umweltfreundlichen Produktion – für die Umgebung der Fabriken, die Arbeiter in den Fabriken und später gegenüber dem Verbraucher. Die Schweizer kontrollieren die Produktion in allen Stufen und helfen den Firmen, auf Giftsstoffe zu verzichten. Das ist enorm wichtig. Häufig sind die Technologien, die BlueSign vorschlägt auch energieeffizient oder CO2-sparend, dennoch sind solche Nachhaltigkeitskriterien kein Muss der BlueSign-Produktion.
»Das Thema Nachhaltigkeit hat längst auch die Bikeindustrie eingeholt«, hat Gonso-Frontmann Haid unlängst festgestellt. Er ist überzeugt, dass »unternehmerische Verantwortung« sowie »Weitsicht« per se unbedenkliche Textilien begründen sollten. Mit seinem Hinweis warnt er gleichwohl davor, dass dies häufig nicht der Antrieb sei. »Allerdings«, so Haid, »wird dieser Begriff sehr frei und zunehmend auch unter marketingstrategischen Aspekten interpretiert und der Verdacht des sogenannten »Greenwashings« steht latent im Raum.«

24. Februar 2014 von Ralf Stefan Beppler

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