
Im Jahr 2025
Schadenssumme durch Falschgeld geht deutlich zurück
Die deutlich niedrigere Schadenssumme ist auf einen spürbaren Rückgang der Fälschungen von 100- und 200-Euro-Banknoten zurückzuführen. Die Täter haben sich vor allem auf einfache Fälschungen mit mittlerem Nennwert konzentriert, sagte Burkhard Balz, im Vorstand der Bundesbank unter anderem zuständig für Bargeld. Insgesamt bleibt das Falschgeldaufkommen weiter niedrig: Rein rechnerisch entfielen 2025 acht falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner, so Balz.
Am häufigsten wird die 50-EUR-Banknote gefälscht. Rund die hälfte aller gefälschten Banknoten sind 50-EUR-Scheine. Es folgt der 20-EUR-Schein (24 %) und der 100-EUR-Schein (14 %).
Ein großer Anteil der Fälschungen war wie in den Vorjahren sehr leicht erkennbar. Die Banknoten hatten teilweise die Aufdrucke „MovieMoney“ oder „Prop copy“ und wiesen keinerlei Nachahmungen der Sicherheitsmerkmale auf. Neu ist, dass mit diesen einfachen Fälschungen zunehmend auch 50-Euro-Noten imitiert werden. Bisher wurden vor allem 10- und 20-Euro-Banknoten auf diese Art gefälscht“, sagte Balz. Aufmerksamkeit sei aber bei allen Nennwerten geboten.
Weniger gefälschte Münzen
Im Jahr 2025 hat die Bundesbank rund 128.100 falsche Münzen aus dem Verkehr gezogen. Im Vorjahr lag die Zahl noch bei rund 141.300 falschen Münzen, was einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 9,3 Prozent bedeutet. Damit entfielen in Deutschland rechnerisch fünfzehn falsche Münzen auf 10.000 Einwohner. Rund 91 % der gefälschten Münzen betrafen die 2-Euro-Münze.
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