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Foto: Schwalbe - v.l.: Stefan Hörmann (COO, Fair Rubber Association), Felix Jahn (Head of CSR, Schwalbe) Gudrun Schlöpker (Projectmanager, Fair Rubber Association), Wera Tschekorsky Orloff (Fair Rubber Association) and Jens Timmerbeil (CSR Manager, Schwalbe).
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Meilenstein in Punkto Nachhaltigkeit

Schwalbe feiert fünf Jahre Zusammenarbeit mit Fair Rubber

Reifenhersteller Schwalbe hat kürzlich das fünfjährige Jubiläum seiner Partnerschaft mit Fair Rubber e.V. gefeiert. Damit markiert der Fahrradreifenhersteller einen wichtigen Meilenstein in seinem Engagement für faire Arbeitsbedingungen und eine nachhaltigere Lieferkette.

Seit Beginn der Zusammenarbeit ist das Programm stark gewachsen. Die Zahl der Mitglieder der unterstützten Kautschukgenossenschaften stieg von 277 auf über 4.500. Etwa ein Drittel des gesamten Schwalbe-Sortiments wird heute laut Unternehmensangaben mit Fair-Trade-Naturkautschuk produziert. Das Unternehmen hat das Ziel, diesen Anteil spätestens bis 2035 auf 100 Prozent zu erhöhen.

Stabilität bei Gummizapfern

"Für viele Kautschuk-Zapfer ist die Realität eine von unsicheren Einkommen, schwankenden globalen Marktpreisen und wenig Anerkennung für ihre Arbeit", sagt Felix Jahn, Leiter der Corporate Social Responsibility bei Schwalbe. "Gemeinsam mit Fair Rubber e.V. schaffen wir Strukturen, die mehr Stabilität bieten, neue Perspektiven eröffnen und die Arbeit der Zapfer sichtbar machen. Faire Bedingungen und umweltfreundliche Anbaupraktiken haben enorme Auswirkungen auf die Lebensqualität und den Schutz natürlicher Ökosysteme."

Ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit ist die Fair-Trade-Prämie von 0,50 € pro Kilo Naturkautschuk. Diese Prämie wird direkt an die Genossenschaften gezahlt, die dann unabhängig entscheiden, wie sie sie ausgeben. Die Mittel werden für direkte Einkommensunterstützung, Gemeinschaftsprojekte und zunehmend für agroforstwirtschaftliche Initiativen verwendet. Die Kombination von Kautschukbäumen mit verschiedenen anderen Pflanzenarten schaffe widerstandsfähige Ökosysteme, die die Biodiversität fördern und langfristig zu stabileren Einkommen beitragen.

Der zertifizierte Naturkautschuk, den Schwalbe verwendet, stammt hauptsächlich aus sogenannten Dschungelplantagen in Indonesien. Diese Form der Landwirtschaft bewahre die Struktur des Regenwaldes und unterscheide sich stark von großflächigen Monokulturen, die oft zur Zerstörung fragiler Ökosysteme führen, teilt Schwalbe mit. Durch enge Zusammenarbeit mit lokalen Genossenschaften trägt Schwalbe zu einer sozialeren und umweltfreundlicheren Produktionskette bei.

Donnerstag um 09:14 von Jürgen Wetzstein

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