
Preise erhöhen sich
Shimano weist einen Gewinn-Zuwachs aus
Als börsenkotiertes Unternehmen ist Shimano zur Veröffentlichung der Quartalsresultate verpflichtet. Diese ausführlich aufbereiteten Zahlen bieten jeweils Rückschlüsse auf den Zustand der gesamten Velobranche und finden darum auch viel Beachtung. Ein Blick auf die nun veröffentlichten Umsatz- und Gewinnzahlen von Shimano für das zweite Quartal des laufenden Jahres zeigt eine Rückkehr zu Wachstum und mehr Gewinn.
So stieg der Umsatz des Gesamtkonzerns im 2. Quartal um 4,47 Prozent auf 129,4 Mrd. Yen (685 Mio. EUR). Für die ersten beiden Quartale des laufenden Jahres beläuft sich der Umsatz auf 247,06 Mrd. JPY (1,31 Mrd. EUR), ein Plus von 4,1 Prozent. Für dieses Wachstum sorgte allerdings vor allem die Fischerei-Sparte, deren Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 um 17,4 Prozent stieg.
Umsatz tritt auf der Stelle
Dagegen notierte die Fahrrad-Sparte im ersten Halbjahr mit 181,379 Mrd. JPY (965 Mio. EUR) ein Nullwachstum beim Umsatz und einen um 15 Prozent tiefer ausfallenden Betriebsgewinn. Wegen der Abwertung des Japanischen Yens stieg der Reingewinn zum Vorjahr aber um das Sechsfache an.
Preise ziehen an
Auch wenn der Nahe und Mittlere Osten für den Konzern als Absatzmarkt nur von geringer Bedeutung ist, verweist Shimano auf steigende Kosten in Folge des laufenden Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran. Darum kündigen die Japaner eine Preiserhöhung für Fahrrad-Komponenten ab August an. Wegen dieser Preiserhöhung und der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr passt Shimano die Umsatzerwartung für das komplette Jahr 2026 um 5,1 Prozent auf 491 Mrd. JPY an. Mit 4,9 Prozent fällt die Korrektur nach oben in der Fahrradsparte etwas schwächer aus.
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