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Herzstück der neuen Turbo Levo SL Modelle
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Premiere für neuen Motor:

Specialized geht bei neuen E-Mountainbikes eigene Wege

Der amerikanische Fahrradhersteller Specialized stellt die neuen „Turbo Levo SL“ vor und setzt dabei in Sachen Gewicht den Rotstift an. Erzielt wird dies vor allen Dingen durch ein neues Antriebssystem aus eigener Entwicklung, das nicht nur in Punkte Gewicht neue Wege beschreitet. Das Motto dabei: „Weniger ist mehr“.

Herzstück der neuen Turbo Levo SL ModelleAuch leichtes Gewicht getrimmt: Turbo Levo SLAuch leichtes Gewicht getrimmt: Turbo Levo SL

Bei den beiden bisherigen E-Mountainbike-Baureihen "Turbo Levo" und "Turbo Kenevo" setzte Specialized auf den selbst entwickelten 2.1-Mittelmotor mit einer Spitzenleistung von 565 Watt und maximal 410% Unterstützung. Auch die Akku-Kapazitäten dieser beiden Baureihen bewegen sich mit rund 500 Wh im gleichen Bereich wie viele Mitbewerber. In eine andere Richtung verweisen die vier neuen „Turbo Levo SL“-Modelle: Diese hat Specialized konsequent auf Diät gesetzt, um einer sportlicheren Klientel leichte E-Mountainbikes bieten zu können, die sich fast wie ihre unmotorisierten Vettern fahren. Mit 150 mm Federweg an beiden Achsen und 29-Zoll-Laufrädern bieten die neuen „Turbo Levo SL“-Modelle ausreichend Reserven, um auch in technischem Gelände die Limiten auszuloten.

Das Herzstück der «Turbo Levo SL»-Diät ist der kompakte SL 1.1-Mittelmotor, der vom schwäbischen Autozulieferer Mahle gebaut und von Specialized exklusiv eingesetzt wird: Diese Einheit ist auch dank dem Magnesiumgehäuse um 1,1 Kilogramm leichter als der 2.1-Mittelmotor, leistet dafür aber auch nur 240 Watt, 35 Nm Drehmoment und bietet 200% Unterstützung. Die Details lassen sich per „Mission Control“-App an eigene Vorlieben anpassen. Auch der im Unterrohr integrierte Akku bietet mit 320 Wh weniger Kapazität, wiegt dafür aber auch weniger und baut kompakter als marktübliche Akkus. So kann das Unterrohr weniger voluminös ausfallen, was der Optik wie dem Gewicht des Rahmens zu Gute kommt. Für längere Touren bietet Specialized „Range Extender“-Akkus mit einer Kapazität von 160 Wh an.

Dieser Zusatz-Akku passt in den Flaschenhalter und gehört beim 17.3kg leichten, mit Srams kabelloser „Eagle AXS“-Schaltung ausgestatteten Topmodell „S-Works Levo SL“ zum Lieferumfang, ist aber auch einzeln erhältlich. Dank 48-Volt-Ladegerät soll der Ladevorgang nur zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen, und mit Hilfe eines Y-Kabels lassen sich integrierte Batterie wie Zusatzakku zugleich aufladen. Weiter bietet Specialized das auf 250 Stück limitierte Sondermodell „S-Works Levo SL Founder’s Edition“, das „Levo SL Expert Carbon“ und das „Levo SL Comp Carbon“. Auch das Einsteigermodell „Levo SL Comp“ bleibt trotz Aluminium-Rahmen unter der 20-Kilogramm-Grenze.

7. Februar 2020 von Laurens van Roijen und Jürgen Wetzstein

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