
Neue Produktionsstätte in Portugal
Sram will gesamtes Sortiment lokal produzieren
„Die Anlage in Coimbra stellt einen wichtigen strategischen Schritt für Sram dar“, sagte Sram-CEO Ken Lousberg. „Durch die Erweiterung unserer Produktionspräsenz in Europa können wir enger mit unseren europäischen OEM- und AM-Partnern zusammenarbeiten, die Nachhaltigkeit verbessern und in unserem globalen Netzwerk schneller und widerstandsfähiger agieren.“
Die Investition wird voraussichtlich mehr als 500 hochqualifizierte Arbeitsplätze in den Bereichen Fertigung, Technik, Qualitätssicherung und Betrieb schaffen.
Gesamtes Portfolio
Die eigens errichtete 25.000 Quadratmeter große Anlage wird die gesamte Fertigungskapazität von Sram nach Europa bringen, einschließlich Montage, Prüfung und umfassender Qualitätssicherung. Dies ermöglicht die lokale Produktion des gesamten Sram-Komponentenportfolios – mehr als 7.500 Einzelteile – in größerer Nähe zu wichtigen Partnern und Märkten.
Der Standort Coimbra, Ziel der velobiz.de-Händlerreise der Jahre 2023 und 2024 , hat schon jetzt eine große Bedeutung für Sram. Die Niederlassung in Portugal ist der weltweit einzige Produktionsstandort des Unternehmens für Fahrradketten und produziert jährlich Millionen von Einheiten. Der Standort beherbergt auch die Produktion von Zipp-Laufrädern und TIME Sport-Pedalen [(velobiz.de berichtete)].
Durch die engere Ausrichtung der Produktion auf den wachsenden EU-Fahrradmarkt treibt das Projekt die umfassendere Onshoring-Strategie von Sram voran. Die Reduzierung der Anzahl der Langstreckentransportrouten zwischen Taiwan und Europa werde die logistischen Emissionen erheblich senken, die Vorlaufzeiten verkürzen, die Abläufe für OEMs vereinfachen und die tägliche Zusammenarbeit mit Fahrradherstellern verbessern, heißt es von Sram. Und weiter: Die Einrichtung einer zweiten Produktionsstätte für das gesamte Produktsortiment stärke die globale Produktion und die Sicherheit der Lieferkette, während das vertikal integrierte Design die schnelle Skalierung und Einführung neuer sowie bestehender Antriebs-, Brems- und Federungstechnologien unterstützt.
"Dies ist ein stolzer Moment für alle bei Sram Portugal. Ein zweites Werk hier bestätigt, was unser Team über Jahrzehnte hinweg aufgebaut hat – und es bedeutet, dass europäische Radfahrer schneller mehr Sram-Produkte erhalten, und zwar mit denselben Qualitätsstandards, die sie gewohnt sind. Wir sind bereit, dies zu verwirklichen“, sagte Isabel Gomes, Geschäftsführerin von Sram Portugal.
Das Werk in Coimbra soll voraussichtlich 2028 schrittweise den Betrieb aufnehmen, wobei die Produktionskapazität bis 2032 ausgebaut werden soll. Die Montage von SRAM-Ketten, TIME-Pedalen und Zipp-Laufrädern bleibt in den derzeitigen, separaten Werken in Coimbra.
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