
Neuer Fahrradtest
Stiwa testet 14-Zoll-Kinderräder
Die Stiftung Warentest hat in ihrer jüngsten Ausgabe elf 14-Zoll-Kinderfahrräder in der Preisklasse von 120 bis 449 Euro geprüft. Das Ergebnis dürfte wieder für Diskussionen sorgen: Fünf Modelle fielen mit der Note „mangelhaft“ durch.
Bei vier Rädern greifen die Vorderbremsen zu stark, was bei Kindern zu Stürzen über den Lenker führen könne. „Im Praxistest segelten einige Kinder beim Bremsen über den Lenker. Zum Glück hat sich niemand verletzt“, erklärt Nico Langenbeck, Experte für Sport- und Freizeitprodukte bei der Stiftung Warentest. „Im Labor stellten wir dann fest, dass die Vorderbremsen von Academy, Bachtenkirch, Bikestar und Cube viel zu stark sind und die Normvorgaben für Kinderfahrräder teils deutlich überschreiten.“ Bei einem Modell von Dino Bikes ist es umgekehrt: Hier sei die Hinterbremse zu schwach, außerdem brach der Gabelschaft im Belastungstest. Konfrontiert mit den Mängeln, hätten die Anbieter sehr unterschiedlich reagiert. Die Stiwa berichtet von kundenfreundlichen Lösungen bis hin zur Verweigerung jeglicher Maßnahmen.
Auch weitere technische Mängel wurden kritisiert. Lediglich ein einziges Fahrrad konnte die Prüfer überzeugen. Welches Modell den Test bestand und worauf Eltern beim Kauf hinsichtlich Ergonomie und Gewicht achten sollten, offenbart die März-Ausgabe der Zeitschrift „test“. Der Test ist auch unter www.test.de/kinderfahrrad zu finden.
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