
Federgabel-Rückruf
Stromer legt Zeitplan für notwendigen Teile-Austausch vor
Bei den betroffenen Federgabeln, die speziell von Wren für Stromer entwickelt wurden, wurde wie berichtet ein potenzielles Risiko festgestellt. Das Gabelschaftrohr bestimmter Federgabeln kann vorzeitig ermüden. Dies kann zu Rissen, Brüchen oder einer Trennung des Bauteils während der Nutzung führen und in der Folge ein Sturz- und Verletzungsrisiko für Fahrerinnen und Fahrer darstellen.
Seit der Ankündigung des Rückrufs arbeitet Stromer intensiv an der Umsetzung einer nachhaltigen und langfristigen Abhilfemaßnahme, heißt es aus der Schweiz. In enger Zusammenarbeit mit Wren und weiteren Partnern seien zusätzliche Analysen durchgeführt, Reparaturlösungen validiert sowie Spezifikationsanpassungen definiert worden. Parallel dazu läuft die Vorbereitung von Reparaturkits und Ersatzteilen, um die geforderten Sicherheits- und Haltbarkeitsstandards dauerhaft sicherzustellen.
Mehr Zeit benötigt
Aufgrund der modellspezifischen Konstruktion und begrenzter Produktionskapazitäten benötigen Herstellung und Auslieferung der Ersatzteile mehr Zeit, teilt Stromer jetzt mit. Dennoch sei es Stromer gemeinsam mit den Lieferanten und Partnern gelungen, eine erste Lieferung von Reparaturkits und Ersatzteilen bis Ende Februar 2026 an autorisierte Stromer-Händler zu gewährleisten. Weitere Liefermengen und -termine werden derzeit finalisiert. Ziel ist es, bis Ende Mai 2026 alle für betroffene Kundenfahrräder benötigten Reparaturkits bereitzustellen.
„Die Sicherheit unserer Kundinnen und Kunden hat für uns weiterhin höchste Priorität. Wir bedanken uns für die Geduld und das Verständnis und setzen alles daran, die Abhilfemaßnahme so schnell und zuverlässig wie möglich umzusetzen“, sagt Nesa Meta, Interim CEO der myStromer AG.
Weitere Informationen sowie regelmäßig aktualisierte Hinweise zum Rückruf sind verfügbar unter: https://www.stromerbike.com/de/support/faq/wren
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