
Fünfte Generation setzt auf Leichtbau und Reifenfreiheit
Trek speckt das Domane ab
Auffälligste Änderung im Rahmenkonzept ist der Verzicht auf das bisher prägende IsoSpeed-System. Um den gewohnten Langstreckenkomfort ohne die mechanische Entkopplung zu erhalten, setzt Trek auf ein überarbeitetes Carbon-Lay-up, eine flexende Sattelstütze sowie größeres Reifenvolumen. Laut Hersteller bleibt die Vibrationsdämpfung damit nahezu auf dem Niveau des Vorgängers. Die Diät hinterlässt deutliche Spuren auf der Waage: Das Domane SLR Rahmenset spart im Vergleich zur vierten Generation 305 Gramm ein. In der Top-Ausstattung als Domane SLR 9 AXS 1x Gen 5 fällt das Komplettbike sogar um knapp einen Kilogramm leichter aus als das bisherige Spitzenmodell.
Einen deutlichen Schritt macht die Endurance-Plattform bei der Vielseitigkeit. Die maximale Reifenfreiheit wächst auf 40 Millimeter, womit sich das Rad klar in Richtung leichtes Gravel-Terrain öffnet. Ergänzt wird der Ausrichtungswechsel durch integrierte Befestigungspunkte für Oberrohr-, Rahmen- und Dreieckstaschen sowie Schutzbleche. Bei der Geometrie bleibt Trek der etablierten Road-Endurance-Passform treu, die durch einen neuen Lenker mit 20 Millimeter Rise eine etwas aufrechtere Sitzposition unterstützt.
Das Portfolio unterteilt sich weiterhin in die Serien Domane SL als Einstieg in das Carbon-Segment ab 2200 Euro und die High-End-Linie Domane SLR. Letztere lässt sich über Treks Custom-Programm Project One konfigurieren. Zum Verkaufsstart bietet der Hersteller zudem eine auf weltweit knapp 500 Exemplare limitierte Sonderedition im „Project One ICON No. 76“-Design an, die anlässlich des 50-jährigen Firmenbestehens aufgelegt wird.
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