
Geschäftsbericht für das Jahr 2018
Trotz Gegenwind kommt Shimano mit einem Umsatzplus ins Ziel
Die nackten Zahlen vorneweg: Der Umsatz im Geschäftsbereich Fahrrad stieg im Geschäftsjahr 2018 auf umgerechnet rund 2,22 Mrd. EUR. Damit legte die bedeutendste Sparte von Shimano im Vergleich zum Vorjahr 2,6 % zu. Allerdings musste Shimano beim operativen Gewinn leichte Einbußen hinnehmen. Dieser lag im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % niedriger bei 458 Mio. EUR.
Der gesamte Shimano-Konzern mit den Geschäftsbereichen Fahrrad, Angelsport und sonstiges kam im Jahr 2018 auf einen Umsatz von umgerechnet rund 2,78 Mrd. EUR. Das ist ein Plus von 3,6 %. Daraus resultierte ein operativer Gewinn von rund 525 Mio. EUR (plus 2,1 %).
E-Bike-Umsätze das Zünglein an der Waage
Das Fahrradgeschäft war im Jahr 2018 von großen regionalen Schwankungen betroffen. Während in Europa starke Verkaufszahlen bei Komplettfahrrädern, insbesondere mit sportlichen E-Bike-Modellen, erzielt werden konnten, sah es in Nordamerika nicht ganz so gut aus. Weniger Fahrräder wurden im Vergleich zum Vorjahr verkauft. Die Fahrradumsätze hätten sich jedoch trotzdem auf Vorjahresniveau halten können, weil insgesamt mehr hochwertige Fahrräder gekauft wurden. Rückläufig ist das Fahrradgeschäft in China und auch die Fahrradmärkte in Südamerika präsentierten sich im vergangenen Jahr nicht in bester Verfassung. Und nicht zuletzt kam auch der japanische Fahrradmarkt nicht so recht in Fahrt. Allerdings gibt es dort auch positive Anzeichen: E-Bikes und insbesondere die sportlichen Varianten würden hier an Bedeutung gewinnen.
Gut im Markt angekommen seien insgesamt die neue 105-Schaltgruppe für Rennräder und die neuen Steps-Antriebssysteme für E-Bikes.
Für das kommende Jahr 2019 ist Shimano optimistisch gestimmt. Der Konzern erwartet ein Umsatzwachstum über alle Geschäftsbereiche hinweg von 4,9 %. Auch beim operativen Gewinn geht Shimano von einer deutlichen Steigerung im laufenden Jahr aus.
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