
Ein langer Prozess endet
Vaude schließt PFAS-Ausstieg vollständig ab
PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind heute weltweit nachweisbar – im Trinkwasser, in Böden und im menschlichen Körper. Die sogenannten Ewigkeitschemikalien gelten als gesundheitsgefährdend und krebserregend, da sie nicht biologisch abbaubar sind und langfristig in der Umwelt verbleiben. Trotz dieser Risiken werden PFAS weiterhin in zahlreichen Produkten eingesetzt.
Vaude hatte sich bereits vor über 15 Jahren dazu entschieden, PFAS schrittweise aus allen Produktgruppen zu verbannen. Mit der Sommerkollektion 2025 ist dieser Transformationsprozess abgeschlossen, teilt Vaude jetzt mit. Das Unternehmen verzichtet heute vollständig auf PFAS – von der Wetterschutzbekleidung über Rucksäcke, Schlafsäcke und Schuhe bis hin zu wasserdichten Zelten.
„Der Verzicht auf PFAS war für uns eine unternehmerische Entscheidung“, sagt Antje von Dewitz, Geschäftsführerin von Vaude. „Er zeigt, dass leistungsfähiger Wetterschutz auch ohne gesundheitsschädliche Ewigkeitschemikalien möglich ist. Dass wir diesen anspruchsvollen Weg konsequent und erfolgreich bis zum vollständigen PFAS-Ausstieg gegangen sind, ist ein wichtiger Meilenstein für Vaude – und das Ergebnis der engagierten Zusammenarbeit vieler Kolleginnen und Kollegen und Partner.“
Eine zentrale Rolle spielte dabei das Chemikalienmanagement bei Vaude das seit vielen Jahren systematisch an Alternativen zur Fluorchemie arbeitet. Schritt für Schritt wurden alle Produktgruppen umgestellt – zuletzt auch technisch besonders anspruchsvolle Zeltmaterialien.
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