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Nach erfolgreichem Pilotkurs

VSF-Jahreskurs ‚Verkauf.en‘ macht nächsten Entwicklungsschritt

Mit dem Jahreskurs ‚Verkauf.en‘ trifft der VSF den Zahn der Zeit, in der Verkaufsstärke weiter an Bedeutung gewinnt. Nach erfolgreichem Abschluss des Pilotkurses wird das Konzept an einigen Stellen weiterentwickelt und geschärft.

Vor einem Jahr hat der VSF eine neuartige, einjährige Pilot-Verkaufsschulung entwickelt. Diese wurde von den fünf teilnehmenden Betrieben nun erfolgreich abgeschlossen. Das Fazit fällt positiv aus. Alle Betriebe seien überzeugt, dass die gelernten Inhalte ihren Verkaufsprozess nicht nur optimieren wird bzw. im Laufe des Piloten schon optimiert hat, auch die Zufriedenheit und Arbeitsmotivation gut geschulter Mitarbeitenden profitiert enorm, heißt es vom VSF.

Der Pilotkurs bracht auch viele Rückmeldungen. Die Erkenntnisse daraus werden nun in die Weiterentwicklung des Nachfolgekurses fließen. Das Alleinstellungsmerkmal des Kurses, nämlich die besonders persönliche Betreuung über den gesamten Schulungszeitraum, bleibe dabei erhalten und wird sogar geschärft, kündigt der VSF an.
Konkret macht der VSF die angestrebten Veränderungen an verschiedenen Punkten fest.
So wird die Kursdauer von zwölf auf sechs Monate gestrafft, um die Schulungsintensität und die Abstände zwischen den einzelnen Schulungseinheiten zu verkürzen. Wie im Pilotkurs wird jeder Teilnehmende wiederholt in realen Verkaufssituationen vor Ort gecoacht. Allerdings sollen künftig auch während der Gruppentreffen des Kurses die Trainingseinheiten deutlich erhöht werden, um Gelerntes zu verinnerlichen und Routinen für verschiedene Verkaufsszenarien zu erarbeiten. Künftig wird auch der Fokus noch stärker auf den Wissenstransfer in die Betriebe gerichtet. Dabei sollen auch die Geschäftsführer, sofern sie nicht teilnehmen, von Beginn an thematisch stärker einbezogen werden. Die beiden Referenten Gunnar Schmidt und Stephan Fuchs unterstützen die Teilnehmenden dabei, ihre Ideen und Fertigkeiten ins Team zu tragen, um so schrittweise einen betrieblichen „Standard“ zu etablieren. Dabei wird auf einen methodischen Mix aus Präsenzveranstaltungen, digitalen Vertiefungsterminen, 1:1-Coachings vor Ort und gegenseitige Betriebsbesuche der Teilnehmenden gesetzt.

Der Fahrradfachhandelsexperte Schmidt fasst die Ausrichtung des Verkaufskurses zusammen: „Dieser Kurs macht vor allem den eigenen Einfluss der Verkaufenden sicht- und spürbar. Raus aus heute noch durchaus gut funktionierendem freestyle und rein in bewusstes Handeln und Wirken in der Verkaufsbegegnung. So konnten die Teilnehmenden erleben, mit welchen erprobten Strategien und Methoden sie das Kundenerlebnis und das Betriebsergebnis gestalten können. Der vielfältige Mix aus Präsenz-, Vorort- und Digitalformaten sorgte für kurzweiliges und zeitgleich nachhaltiges Entwickeln und Verfeinern. Enormen Anteil am Kurserfolg haben das entstandene Vertrauen der Teilnehmenden. So wurde es möglich, die ein oder andere Komfortzone gemeinsam zu erweitern. Ganz persönlich habe ich die gemeinsamen Kamingespräche genossen und dabei reichlich gestaunt und dazugelernt.“

20. Oktober 2022 von Jürgen Wetzstein

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