
Neuer Rekord
45. Ötztaler Radmarathon schreibt Geschichte
Die 45. Auflager des Ötztaler Radmarathons führt wieder über die vier Alpenpässe Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch. 227 Kilometer und 5500 Höhenmeter sind dabei zu absolvieren. Der Großteil der Radsportlerinnen und Radsportler kommt erneut aus Deutschland mit einem Anteil von 56 Prozent, gefolgt von Österreich und Italien.
Eine Besonderheit in diesem Jahr ist, dass der Frauenanteil so hoch ist wie nie zuvor. Blickt man auf die zahlreichen Radwege im Ötztal oder auf die Straßen, werde eines augenscheinlich, so die Veranstalter: Der Anteil der Frauen im Radsport steigt signifikant. "Das bemerken auch wir. Heuer liegt der Frauenanteil bereits bei 10,44 Prozent, das ist seit 2016 eine Steigerung um 87 Prozent", erläutert Organisationskomitee-Chefin Heike Klotz, die ergänzt: "Viele Frauen haben noch Respekt davor, bei uns an den Start zu gehen. Deshalb möchten wir ihre Sichtbarkeit beim Ötztaler Radmarathon weiter stärken. Unter anderem mit Maßnahmen, wie gleichgeschlechtlichen Startplatz-Übertragungen, damit reservierte Startplätze auch wirklich von Frauen besetzt werden. Damit wollen wir bestehende Hemmschwellen weiter abbauen."
Insgesamt liest sich die Starterliste wie das "Who-is-Who" des internationalen Amateur-Radsports, gleich neun ehemalige Siegerinnen und Sieger sind heuer wieder am Start: Vorjahrestriumphator Daniel Federspiel, die Streckenrekordhalterin Janine Meyer aus Deutschland, Jack Burke, der ehemalige Amateur-Weltmeister Johnny Hoogerland, die starken Deutschen Catherine Rossmann und Monika Dietl, die Italiener Stefano Cecchini und Roberto Cunico sowie der Salzburger Routinier Ekkehard Dörschlag, der bereits vier Mal gewann.
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