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Der neue Vorstandsvorsitzende der AGFK MV e.V. Claus-Ruhe Madsen und Minister Pegel, der Schirmherr des Vereins geworden ist.
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Prominenter Schirmherr

AGFK Mecklenburg-Vorpommern e.V. aus der Taufe gehoben

Mecklenburg Vorpommern hat eine neue Institution zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs. Solche Arbeitsgemeinschaften gibt es bereits in elf Bundesländern.

Vor kurzem wurde im Rostocker Barocksaal der Verein “AGFK MV – Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommunen Mecklenburg-Vorpommern e. V.” gegründet.
Bereits seit 2017 besteht die AGFK MV als Initiativkreis engagierter Städte und Gemeinden, die mehr für sicheren Rad- und Fußverkehr tun wollen. Dieses Netzwerk wurde nun auf organisatorisch sichere Beine gestellt. Zum Schirmherrn des Vereins wurde Minister Christian Pegel ernannt, zum ersten Vorstandsvorsitzenden wurde der Rostocker Oberbürgermeister Claus-Ruhe Madsen gewählt. Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurden der Greifswalder Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder sowie der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund als Stellvertreter sowie die Bürgermeisterin aus Heringsdorf, Laura Isabelle Marisken und Jan van Leeuwen, Bürgermeister der kleinen Gemeinde Hohenkirchen. Zum Geschäftsführer des Vereins bestellt wurde Tim Birkholz, der als Projektkoordinator das Projekt seit 2017 mit aufgebaut hat.
Die Gründungsmitglieder der AGFK MV e.V. sind Rostock, Neustrelitz, Stralsund, Wismar, Greifswald, Schwerin, Heringsdorf und Anklam. Weitere Städte und Gemeinden haben zudem Interesse bekundet, in Zukunft beizutreten.

Großes Potential

Minister Pegel hob das große Potential des neu gegründeten Vereins hervor: „Das Netzwerk kann ein starker Partner bei der Umsetzung des Förderprogramms ‚Stadt und Land‘ sein. Ich denke da beispielsweise an die Planung und Antragstellung von Infrastrukturprojekten wie dem Radwegebau und den Bau von Radabstellanlagen. Der Verein kann den Kommunen auch eine wertvolle Stütze bei der Erstellung von Radverkehrskonzepten sein. Ich hoffe, dass durch seine Arbeit mehr Kommunen den Mehrwert einer Mitgliedschaft erkennen, dem Verein beitreten und damit den Radverkehr im Land weiter voranbringen.“

20. Oktober 2020 von Jürgen Wetzstein
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