
Refurbished-Produkte
Akzeptanz für gebrauchte E-Bikes steigt
Zuerst ein Blick auf den Markt mit Elektronik. Laut einer Studie des Marktforschungsinstitut NIQ aus Nürnberg findet dort eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse statt. Wiederaufbereitete Smartphones, Tablets, Wearables und Notebooks erzielten 2025 im Vergleich zum Vorjahr Wachstumsraten von jeweils über 30 Prozent in Umsatz und Absatz und entwickelten sich damit deutlich dynamischer als Neugeräte, deren Absatz um 5 % zurückging. Besonders umwelt- und preisbewusste Käufergruppen treiben diesen Trend an, doch auch Regularien wie die EU-Richtlinie „Right to Repair“ beeinflussen den Markt.
Kaufbereitschaft steigt
Auch bei E-Bikes sei das Thema Refurbished in der Mitte der Gesellschaft angekommen, ist sich Anbieter Rebike Mobility sicher und verweist auf eine von ihm selbst in Auftrag gegebene Studie, die von dem spezialisierten Institut Appinio unter 1000 Personen durchgeführt wurde. Demnach könnten sich 61,8 % der befragten Personen den Kauf eines professionell aufbearbeiteten E-Bikes vorstellen. Vier Faktoren seien dabei für die potentiellen Käuferinnen und Käufer wichtig: ein individueller Prüf- und Aufbereitungsbericht (49,1 %), ein unabhängiges Testurteil (40,8 %), eine bekannte Fahrradmarke (30,5 %) und ein bekannter Motorhersteller (28,1 %).
In Bezug auf den präferierten Kaufkanal hat laut Studie der professionelle Refurbish-Anbieter die Nase vorne (53,4%), gefolgt vom Fahrradfachhandel (28,1 %). Der Privatkauf folgt mit deutlichem Abstand auf dem dritten Platz (11,8 %).
Alle Umfrageergebnisse können online eingesehen werden.
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