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Insgesamt ging die Zahl der Verkehrstoten seit den 70er Jahren deutlich zurück.
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Offizielle Unfallstatistik für 2016

Anzahl tödlich verunglückter Radfahrer gestiegen

2016 starben nach den offiziellen Zahlen des Statistischen Bundesamts so wenige Menschen im Straßenverkehr wie nie zuvor. Allerdings wurden im vergangenen Jahr mehr Radfahrer bei Unfällen getötet als 2015.

Insgesamt gab es 3206 Unfalltote, das waren 253 Getötete oder 7,3 Prozent weniger als 2015. Im Vergleich zu 1970, mit 21.332 Todesopfern das Jahr mit der schwärzesten Bilanz, war dies ein Rückgang um 85 Prozent. 393 Radfahrer kamen der Statistik zufolge 2016 ums Leben, zehn mehr als im Vorjahr. Bei über der Hälfte dieser Verkehrsopfer handelt es sich um Senioren ab 65 Jahren. 60 Prozent der getöteten Radfahrer waren innerhalb geschlossener Ortschaften unterwegs.

Knapp jeder zweite Verkehrstoten war ein Insasse in einem Pkw (1531 Getötete), jeder sechste ein Fahrer oder Mitfahrer auf einem Kraftrad mit amtlichem Kennzeichen wie Motorrädern und -rollern (536), jeder siebte ein Fußgänger (490). Im Vergleich zum Vorjahr verloren 2016 deutlich weniger Benutzer von Krafträdern mit amtlichem Kennzeichen ihr Leben im Straßenverkehr (–103 Getötete). Auch die Zahl der getöteten Insassen von Personenkraftwagen (–89) sowie der getöteten Fußgänger (–47) ist gesunken. Vier Menschen starben als Insasse eines Busses, einer weniger als 2015. Dagegen kamen mehr Menschen auf einem Kraftrad mit Versicherungskennzeichen (+6) wie Kleinkrafträdern und Mofas ums Leben.

17. Juli 2017 von Oliver Bönig
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