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Flächendeckende Stromzapfsäulen:

Augsburg will Pilotstadt für Elektromobilität werden

Augsburg will sich mit flächendeckenden Stromzapfsäulen für Elektroautos und E-Bikes als Pilotstadt für Elektromobilität positionieren. Hinter dem Vorhaben steht neben den Augsburger Stadtwerken auch der Elektronikkonzern

Siemens, der in Augsburg ein Werk für Verkehrstechnik betreibt, wo neben Ampeln auch Stromzapfsäulen produziert werden. Dies meldete gestern beispielsweise die Augsburger Allgemeine Zeitung .

Dem Bericht zufolge wittern die Stadtwerke bei den Stromzapfsäulen vor allem langfristig ein Geschäft. Zwar wird der Strom an den zunächst zehn geplanten Zapfsäulen vorerst kostenlos angeboten, später soll die Stromversorgung aber mit Gebühren verbunden sein.

Allerdings wissen die Initiatoren auch, dass die Zapfsäulen zunächst noch einen eher symbolischen Charakter besitzen. Sie seien für den innerstädtischen Betrieb von E-Bikes und E-Autos eigentlich nicht nötig, heißt es aus Augsburg, weil diese Fahrzeuge von den Benutzern vor allem zu Hause aufgeladen werden. „Für die Sicherheit des Verbrauchers ist es aber wichtig, zu wissen, dass er auch unterwegs Strom haben kann“, wird Augsburgs Umweltreferent Rainer Schaal von der Augsburger Allgemeinen zitiert.

Als zweiter Baustein der Pilotstadt-Initiative soll später in Augsburg auch noch ein Verleihsystem für Elektrofahrzeuge etabliert werden. Zudem wird derzeit geprüft, ob die Parkscheinautomaten in der Stadt ebenfalls als Stromzapfsäulen eingesetzt werden können.

10. März 2010 von Markus Fritsch
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