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Die zweite Ausgabe der Best of Bike fand wieder auf der Messe Salzburg statt
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Schlussbericht zur 2. Ausgabe:

Best of Bike hat sich als österreichische Orderplattform etabliert

Am Dienstag schloss die österreichische Fachmesse Best of Bike nach drei Messetagen wieder ihre Tore. Beim heute veröffentlichten Schlussbericht zeigten sich die Messeveranstalter durchaus zufrieden mit der Entwicklung der Messe, auch wenn die nackten Zahlen

Die zweite Ausgabe der Best of Bike fand wieder auf der Messe Salzburg stattDie zweite Ausgabe der Best of Bike fand wieder auf der Messe Salzburg statt

zunächst eher eine Seitwärtsbewegung dokumentieren. Dem Schlussbericht zu Folge haben in diesem Jahr 2326 Fachbesucher den Weg zur Best of Bike angetreten, das sind etwas weniger als im vergangenen Premierenjahr (2467 registrierte Fachbesucher). Rund 20 % der Fachbesucher kamen dabei aus Bayern. Die Zahl der Aussteller verringerte sich trotz insgesamt 20 Neuzugängen leicht auf 85 (Vorjahr 91), die 290 Marken in Salzburg repräsentierten , was einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr (275) darstellt.
Angesichts der langen Liste an prominenten Ausstellernamen, der guten Fachbesucherfrequenz und einem relativ hohen Anteil von Besuchern aus dem bayerischen Raum sieht Matthias Limbeck, Geschäftsführer von Reed Exhibition Messe Salzburg, die Bedeutung der Best of Bike als zentrale Neuheitenschau und Branchetreffpunkt bestätigt, was nicht zuletzt auch auf die erneut enge und fruchtbare Zusammenarbeit mit der ARGE Fahrrad, der Industrie und dem Großhandel zurückzuführen sei, so Limbeck.

Interessante Ergebnisse förderte die Fachbesucherbefragung durch das Linzer „market institut“ zu Tage: Zur wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Branche gefragt, zeigten sich gut zwei Drittel sehr zufrieden. Ein überraschender Wert, nach einer auch in Österreich vor allen Dingen wetterbedingt spät gestarteten Fahrradsaison. Bezüglich der Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten gehen sieben von zehn Befragten von einer markanten Verbesserung aus.
Zwei Drittel der Fachbesucher nutzten die Messe zu Einkäufen und Bestellungen vor Ort, heißt es im Schlussbericht. Eine Aussage, die in Gesprächen von velobiz.de mit Ausstellern vor allen Dingen von Fahrradlieferanten bestätigt wurde. Diese sprachen von lebhafter Ordertätigkeit, während auf Seite von Teilelieferanten auch zu hören war, dass viele Kunden aus dem Fachhandel lieber bei einem späteren Besuch des Außendienstmitarbeiters im eigenen Shop die Tinte aufs Papier bringen wollen.

Die überwiegende Mehrheit der Besucher, nämlich drei Viertel (74,7 %), gehörte dem Fahrrad-Fachhandel an, 13 Prozent kamen aus dem Sportfachhandel.

Angesichts zweier lebhafter Messetage am Sonntag und Montag sowie einem eher ruhigen Schlusstag der Best of Bike fällt das Fazit auf Ausstellerseite zwar durchaus sehr positiv aus, jedoch werden an der einen oder anderen Stelle auch Stimmen nach Veränderungen im Messeablauf laut. Immer wieder ein Thema ist dabei ein möglicher Endverbrauchertag, wie ihn beispielsweise auch Gernot Loidl von Sail+Surf in einem offiziellen Statement im Schlussbericht äußert: „Die ‘Best of Bike’ ist mit Sicherheit ein sehr notwendiges Verkaufstool, welches ich in der Zukunft mit einem Endverbrauchertag in Verbindung bringen würde. Das würde einerseits Kosten und Nutzen ins Gleichgewicht bringen und andererseits die Möglichkeit geben, das Produkt frühzeitig beim Endverbraucher ins Rampenlicht zu rücken. Die ‚Best of Bike’ bietet dem Fachhandel den optimalen Standort, um das Neueste vom Neuen bei Fahrrad und Zubehör zu sehen.“

Weitere Ausstellerstimmen im Schlussbericht:
Fred Schierenbeck, Geschäftsführer von Thalinger-Lange und Sprecher der Arge Fahrrad in Österreich: „Auch im zweiten Jahr ist die ‚Best of Bike‘ für uns sehr gut verlaufen. Wir konnten gute Händlerkontakte verzeichnen und haben sehr positives Feedback für den Messestandort bekommen. Die ‚Best of Bike‘ erfüllt somit bestens ihre Funktion als Kommunikations- und Orderplattform für den österreichischen und südbayerischen Raum.“

Funbike-Geschäftsführer Norbert Katsch: Wir sind mit dem Besuch der Händler und der Qualität der Kontakte sehr zufrieden – lediglich die Fachbesucher ganz aus dem Westen, aus Vorarlberg, haben dieses Mal ausgelassen. Die Stimmung war gut, das Niveau hoch – kurz: die ‚Best of Bike’ ist auf Schiene.“

Peter Stemberger, Österreich-Gebietsleiter der Winora Group: „Obwohl gefühlsmäßig nicht mehr Besucher als im Vorjahr zu verzeichnen waren, sind wir mit der Frequenz zufrieden – besonders der Dienstag ist besser geworden. Man kann hier in angenehmer Atmosphäre gut arbeiten, insofern erfüllt die ‚Best of Bike’ – anders als bei großen internationalen Messen - den Charakter einer richtigen Ordermesse. Hier kann man sich auf seine Kunden konzentrieren, gerade auch für den südbayrischen Raum ist die ‚Best of Bike’ die wichtigste Orderplattform.“

Prokurist Stefan Limbrunner, Leiter Sales und Marketing bei KTM Fahrrad: Wir sind sehr gerne auf dieser Messe, die dieses Mal von den Händlern noch besser angenommen wurde als im Vorjahr. Die Location ist sehr gut, die Stimmung bestens und die Kontaktqualität ausgezeichnet. Die ‚Best of Bike’ ist in Österreich der wichtigste Verkaufsplatz, um die Händler persönlich zu treffen.“

19. September 2013 von Jürgen Wetzstein
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