
Konzept-Bike
Canyon blickt in die Zukunft
Gleich angrenzend an die gut besuchte Begegnungszone vom Cycle Café markierte Canyon in der Halle 11 der Messe Frankfurt Präsenz mit einem der größeren Stände der Messe. Wie die Firmenzentrale in Koblenz kam auch der Messestand konsequent in Weiß mit schwarzen Akzenten daher, und das galt so auch für die drei viel beachteten Konzepträder des Versenders.
Mit dem „Lux Era“ zeigte Canyon ein Konzept für ein vollgefedertes Crosscountry-Bike mit 32-Zoll-Laufrädern und einer Reihe von Details, die auf eine verbesserte Aerodynamik abzielen: Dies reicht vom eigenwilligen Lenker über die Beine der Upside-Down-Federgabel bis zu den Querschnitten von Unterrohr und Sitzrohr. Spannend ist das „Lux Era“ auch deswegen, weil Canyon kurz vor der Eurobike mit dem «Lux Worldcup» ein neues Crosscountry-Flaggschiff lancierte hatte, das noch auf 29-Zoll-Laufrädern rollt.
Selbstverständlich kommt auch das Konzept-Rennrad „Predict“ aerodynamisch ausgereift daher. Zusätzlich stand aber auch die digitale Integration und die Sicherheit hoch im Pflichtenheft. Dazu hat Canyon das «Edge KI»-Konzept erarbeitet, das die Umgebung rundum mit Hilfe von Radar, Kameras und weiterer Sensoren erfasst und auf dem im Lenker eingebauten Display vorzeitig vor allfälligen Gefahren warnt. Teil des Konzepts ist der „Stingr Smart“-Helm, dessen absenkbares Visier über ein Head-Up-Display verfügt.
Beim dritten Konzeptrad, einem minimalistischen Alltags-Flitzer, stellt Canyon die Sicherheit im Straßenverkehr konsequent ins Zentrum. Denn dank Vehicle-to-Everything-Schnittstelle kann das „Roadlite:On V2X“ mit anderen Fahrzeugen und der Infrastruktur digital kommunizieren. Canyon nennt diese von der Autoindustrie forcierte Technologie eine «Vision für kooperative Mobilität». Eigentlich sollte man aber annehmen, dass Autolenkende Velos und E-Bikes auch dann erkennen können, wenn diese keine digitalen Signale absondern.
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