
Jahresbericht von GBL:
Canyon schließt 2025 mit einem Umsatzrückgang ab
Ein von Überangebot und Preisnachlässen gekennzeichnete Markt spiegelt sich in den Geschäftszahlen von Canyon Bicycles wider, die Mehrheitseigentümer GBL im Rahmen seines Jahresberichts für 2025 vorlegt. Demnach erzielte der Fahrradhersteller im abgelaufenen Jahr einen Umsatz von 738 Mio. EUR. Das ist ein Rückgang von 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Positive Signale sendet das vierte Quartal 2025 aus. Hier konnten die Koblenzer im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den Umsatz um 6 % auf 145 Mio. EUR steigern. Der Gewinn (EBITDA) litt jedoch in der Jahresbetrachtung und sank im Vergleich zum Jahr 2024 um 34 %.
Beeinträchtigt wurde laut Canyon das Jahresergebnis durch die vorübergehende Einstellung der Produktion einiger E-MTB-Modelle aufgrund von Qualitätsanpassungen im zweiten Quartal, die inzwischen abgeschlossen seien. Zudem heißt es, dass sich die Segmente Rennrad und Gravel im Jahresvergleich „robust“ entwickelt hätten. In Bezug auf den regionalen Auftritt, heißt es im Wirtschaftsbericht, dass sich Europa weiter gut entwickle, während die Nachfrage in Asien rückläufig sei. Zudem beinträchtigen die Zölle die Verbrauchernachfrage in den USA.
In Deutschland hat Canyon zuletzt in den vergangenen Monaten die Präsenz im stationären Fachhandel ausgebaut. Zuletzt gingen in Frankfurt und Berlin jeweils ein neuer Experience-Partner an den Start velobiz.de berichtete . Vor rund einem Jahr öffneten zudem die Tore eines eigenen Canyon-Stores in München velobiz.de berichtete .
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