
Messekonzept steht fest
Cyclingworld Europe 2027 ist fast vollständig ausgebucht
Über mangelndes Interesse braucht sich die Cyclingworld auch im kommenden Jahr nicht beklagen. Wie es von den Organisatoren heißt, seien bereits 97 % der Ausstellungsfläche ausgebucht. Erweiterungen bestehender Standflächen sollen nur noch in Ausnahmefällen möglich sein, da freie Flächen gezielt für neue Aussteller reserviert werden. „Weniger Aussteller auf derselben oder gar größeren Fläche ist nicht in unserem Sinn“, so Joey Stoczek, der seit 2025 ebenfalls Teil der Geschäftsführung ist. Jedoch arbeitet man in Düsseldorf daran, Abläufe für Aussteller zu professionalisieren. Ein neues Ausstellerportal wird aufgesetzt, das künftig sämtliche organisatorischen Prozesse und Bestellungen zentral bündeln soll und das Handling für alle Beteiligten deutlich strukturierter macht.
Aufgewerteter Freitag
Auch wenn im Anschluss der letzten Cyclingworld-Ausgabe immer wieder der Wunsch nach einem eigenständigen Fachbesuchertag laut wurde, sieht man in Düsseldorf von solchen Veränderungen im Messekonzept ab. Einen separaten B2B-Tag am Donnerstag schließt die Messeleitung weiterhin bewusst aus. Gleichwohl wird auf eine stärkere Verzahnung von Endkonsumenten und Branche hingearbeitet. Ein wichtiger Punkt dabei ist eine bessere Verteilung der Besucherströme. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Aufwertung des Freitags. Erstmals wird der Messetag am 12. März 2027 bereits um 12 Uhr beginnen und bis 20 Uhr ein vollumfängliches Angebot mit Testfahrten bieten. Bislang war der Freitag für die Öffentlichkeit lediglich als Abendveranstaltung geöffnet.
„Die Cyclingworld war immer in erster Linie eine B2C-Show, und das soll sie bleiben. Das ist unser Kern, und den wollen wir nicht aufweichen“, betont Messechef Stefan Maly.
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