
MTB-Spezialist aus Schottland
Deviate Cycles ist bereit für einen Neustart
Ob in Tests oder auf Rennstrecken: Der schottische Hersteller Deviate Cycles sorgte mit vollgefederten Mountain Bikes für Aufsehen, die auf einen hohen Drehpunkt und eine auffällige Umlenkung der Kette über ebendiesen Drehpunkt setzen. Aber steigende Kosten und Engpässe bei der Warenversorgung zwangen den Nischenanbieter finanziell in die Knie - und in ein Insolvenzverfahren, das in einer Liquidation mündete.
Dabei sicherte sich mit Ben Jones einer der Mitgründer die Markenrechte sowie wichtige Bestandteile des Inventars und des geistigen Eigentums der Marke. Aber Ziel von Jones war nie ein schnellstmöglicher Neustart. Damit Deviate Cycles langfristig bestehen und sich weiterentwickeln kann, wurde stattdessen eine sorgfältige Neustrukturierung angestrebt.
Diese und damit die Phase der Ungewissheit über die Zukunft der Marke konnten nun laut Ben Jones abgeschlossen werden. Mit der Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs werden Rahmen, Komplettbikes, Ersatzteile sowie Support für bestehende wie künftige Kundschaft wieder verfügbar. Die Unterstützung bestehender Partner sowie Fahrerinnen und Fahrer war laut Ben Jones denn auch die wichtigste Motivation, um das Projekt Neustart anzugehen.
Da der Fokus derzeit klar auf der Stabilisierung der Geschäftstätigkeit und zuverlässigem Kundensupport liegt, stellt Deviate Cycles die Markteinführung des neu entwickelten E-Mountainbikes «Kurgan» jedoch bis auf weiteres aus. Produktinnovationen sollen laut Jones auch in Zukunft ein zentraler Bestandteil der Vision von Deviate bleiben. Aber sie sollen in einem bewussten, technisch sinnvollen Tempo statt durch schnelle Expansion vorangetrieben werden.
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