
Neues Konzept vorgestellt
Eurobike positioniert sich als internationale Branchenplattform
Kommando zurück in Frankfurt: Vom ursprünglich angekündigten September-Termin rückt Eurobike-Macher Fairnamic wieder ab, genauso ist der zunächst geplante zweijährige Messerhythmus schon wieder Geschichte. Damit geht die Eurobike einer terminlichen Kollision mit weiteren Fahrradmessen im September aus dem Weg und setzt gleichzeitig den Fokus neu. Vorangegangen sind offenbar zahlreiche Gespräche mit Ausstellern, Fachbesuchern, internationalen Marktpartnern und dem Messebeirat.
Philipp Ferger, Geschäftsführer der Fairnamic GmbH, erklärt: „Wir haben die Eurobike 2026 wie geplant genutzt, um unser gemeinsam mit der Branche entwickeltes Zukunftskonzept nochmals intensiv im Markt zu diskutieren. Die Rückmeldungen waren in zentralen Punkten eindeutig, und daraus ziehen wir die Konsequenzen. Mit dem Termin Ende Juni und dem jährlichen Rhythmus schaffen wir Verlässlichkeit und Kontinuität. Gleichzeitig stärken wir das, was die Eurobike im Kern auszeichnet: ihre Internationalität, ihre hohe mediale Reichweite und ihre Funktion als globale Plattform für die Bike- und Ecomobility-Branche. Unser Anspruch ist es, die relevanten Akteure aus allen Weltmärkten für Geschäft, Innovation und Austausch zusammenzubringen.“
B2B-Ausrichtung
Auch konzeptionell grenzt sich die Eurobike im kommenden Jahr deutlich von den Messeplänen des ZIV am Standort Köln ab. Der Fachhandel wird zwar in Frankfurt auch künftig als Besucherzielgruppe angesprochen, jedoch soll der Fokus künftig stärker auf die Präsentation von Neuheiten und Innovationen sowie dem gezielten Aufbau internationaler Geschäftsbeziehungen gelegt werden. Heißt: Ein Konzept „Retail First“, wie bei der vergangenen Ausgabe noch initiiert, wird es künftig nicht geben. Matthias Pietsch, Show Director Eurobike, sagt dazu: „Unsere Überzeugung ist klar: Der neue Termin ist der richtige Moment für die Eurobike im internationalen Branchenkalender. Drei fokussierte B2B-Tage, an denen Neuheiten gezeigt, Entscheidungen vorbereitet und Geschäfte angebahnt werden. Wir bauen die Eurobike konsequent zur Plattform für internationale Geschäftsverbindungen aus: mit gezieltem Matchmaking, buchbaren Meeting-Formaten und einem Umfeld, das Hersteller, Zulieferer und Technologietreiber aus aller Welt zusammenbringt. Das haben uns die Gespräche mit der Branche klar gezeigt.“
Die nochmals stärkere internationale Ausrichtung der Eurobike wird auch im neuen Claim „Eurobike your BASE to be – The Global Future of Cycling and Ecomobility“ nach außen getragen.
Umzug auf dem Messegelände
Um den Messeaufenthalt effizienter zu gestalten, wird auch an weiteren Stellschrauben gedreht. Dazu zählt auch der Umzug in den Osten des Frankfurter Messegeländes mit den Hallen 3, 4 und 5 rund um die Freifläche „Agora“, was die Messe insgesamt übersichtlicher und die Laufwege geringer machen soll. Hinzu kommen neue Beteilungsungsformate, wie beispielsweise buchbare Meeting-Räume für vertrauliche Geschäftsgespräche. Die zentrale Freifläche bietet Raum für Testtracks und Demo-Areas; das angrenzende Forum und die Festhalle ergänzen das Angebot für Partner-Events und Networking. Und nicht zuletzt hat man in Frankfurt auch an der Preisschraube gedreht. Frühbucherrabatte gibt es bis Ende Oktober, auch bei den regulären Quadratmeterpreisen hat man spürbare Preissenkungen durchgeführt. Dazu informiert die Eurobike im Ausstellerbereich auf
www.eurobike.com
.
Die 35. Eurobike findet vom 30.6 bis 2.7. 2027 (Mittwoch bis Freitag) in Frankfurt am Main statt.
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