
Bank macht Druck
Fahrradhersteller Knolly Bikes prüft Sanierungsoptionen
Man prüfe derzeit alle Sanierungsoptionen, nachdem die Bank von Knolly Bikes die Rückzahlung des Kredits gefordert hat, teilt Buckley in einer auf der Firmenwebsite veröffentlichen Stellungnahme mit. Aufgrund der Maßnahmen der Royal Bank of Cananda, sei man nun „in einer Lage, in der wir alle Sanierungsoptionen prüfen müssen, um den besten Weg für die Zukunft zu finden.“ Dieser Prozess sei bereits im Gange. Buckley geht davon aus, dass er in den kommenden Wochen mehr Klarheit haben werde.
Gleichzeitig gibt sich Buckley kämpferisch: „Dies ist kein Nachruf“, erklärt der Gründer und CEO. Und weiter: „Ich habe Knolly in einer Garage gegründet, weil ich daran glaubte, ein besseres Fahrrad bauen zu können. Daran glaube ich nach wie vor. Die Frage, die sich mir derzeit stellt, ist nicht, ob Knolly weiterbestehen soll, sondern wie Knolly aussehen muss, um weiterbestehen zu können. Wir befanden uns in der aktiven Entwicklungsphase und standen kurz vor der Veröffentlichung mehrerer neuer Modelle vor diesen jüngsten Ereignissen“.
Gleichzeitig betont er: „Die letzten Jahre waren die schwierigsten, die diese Branche je erlebt hat, und auch Knolly blieb davon nicht verschont. Aber wir haben uns durchgekämpft: Wir haben Kosten umstrukturiert, den Betrieb gestrafft und die schwierige Aufgabe bewältigt, das Unternehmen an die neue Realität anzupassen. Wir haben Fortschritte gemacht.“
Dieser Fortschritt wurde jetzt jäh unterbrochen, nachdem die Bank beschlossen hat, die Darlehenssumme zurückzufordern.
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