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Foto: Luna Systems - CEO Andrew Fleury und COO Maria Diviney
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Sicherheitstechnologie für Radfahrer

Fundracer investiert in Marktstart für KI-Kamerasystem

Mit René Wirtz, Gerard Vroomen und Andy Ording stehen drei Gründer-Persönlichkeiten aus der Fahrradbranche hinter dem Investmentunternehmen Fundracer Capital, das jüngst kräftig in ein Unternehmen aus Irland investiert hat. Noch im Verlauf dieses Jahres soll ein neues Sicherheitsprodukt für Radfahrer für Aufsehen sorgen.

Foto: Luna Systems

Insgesamt 1,5 Millionen EUR fließt im Anschluss einer von Fundracer Capital und EIT Urban Mobility geleiteten Finanzierungsrunde in ein Projekt von Luna Systems ( https://luna.systems ). Das im Jahr 2020 gegründete Unternehmen aus Irland strebt an, ein KI-gestütztes Advanced Rider Assistance Systems (ARAS) für Fahrräder und Motorräder auf den Markt zu bringen.
Bislang hat das Unternehmen den Fahrzeugmarkt ausschließlich mit einer speziellen Software bedient, mit der Finanzspritze im Rücken will man künftig auch die notwendige Hardware liefen und sich damit als Komplettanbieter positionieren. Gleichzeitig will man so in den Fahrradmarkt eintreten.

Als erstes Produkt für Radfahrer angekündigt ist eine nach hinten gerichtete KI-Kamera, die mit einer Smartphone-App gekoppelt ist. Dadurch soll beispielsweise während der Fahrt vor Fahrzeugen in der Nähe gewarnt, Beweismaterial bei Vorfällen aufgezeichnet und eine Identifizierung von Unfallschwerpunkten möglich gemacht werden. Der Markteintritt ist noch für dieses Jahr geplant, der Vertrieb soll sowohl direkt als auch über ausgewählte europäische Händler erfolgen.

"Die bessere Wahl"

René Wiertz, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Fundracer Capital, erklärt die Investition in das Projekt: „Die Technologie und Philosophie von Luna entsprechen genau unserer Vision. Bislang konzentrierten sich hochkarätige Innovationen vor allem auf die Bedürfnisse professioneller und erfahrener Radfahrer. Um jedoch das Wachstum der Branche insgesamt zu fördern, muss sich jeder sicher fühlen, wenn er sich in belebten städtischen Umgebungen fortbewegt“. Und weiter: „Während Radarlösungen in den letzten zehn Jahren die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich gezogen haben, machen Fortschritte in der KI aus unserer Sicht die Bildverarbeitung zu einer besseren Wahl. Bildverarbeitungs-KI erkennt nicht nur – ihre Datenerfassungsfunktionen helfen auch dabei, Risikostellen zu identifizieren, die durch ungeeignete Fahrradinfrastruktur entstehen, und ermöglichen es Radfahrern, sicherere Routen zu planen.“

15. Januar 2026 von Jürgen Wetzstein
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