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Ergebnisse für August liegen vor

GfK: Verbraucher sind zunehmend optimistischer gestimmt

Erfreuliche Zahlen meldet soeben die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg: Die monatlich erscheinende Konsumklima-Studie weist auch für den August eine steigende Tendenz auf, so dass der positive Trend aus den vergangenen Monaten anhält. Nachdem laut letzten Meldungen verschiedener Wirtschaftsinstitute die Talfahrt der deutschen Wirtschaft

gestoppt scheint, hat sich der Konjunkturpessimismus innerhalb der Bevölkerung weiter verringert. Dabei lassen die Konjunkturerwartungen ihr Rezessionstief von Jahresanfang immer weiter hinter sich. Der Indikator steigt zum fünften Mal in Folge. Die Chancen, dass die Wirtschaft bereits im dritten Quartal dieses Jahr wieder wachsen könnte, ist der GfK zu Folge deutlich gestiegen. Die Entwicklung der Auftragseingänge sowie der Produktion würden diese Prognose stützen. Auch die weltweit aufgelegten Konjunkturprogramm würden Wirkung zeigen.

Nach oben zeigt auch die Einkommenserwartung der Verbraucher. Grund dafür: Verschiedene Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II sowie eine geringe Inflation sorgen dafür, dass beim Verbraucher mehr Geld im Portemonnaie bleibt. Dies macht sich auch in der Anschaffungsneigung der Verbraucher bemerkbar: Nach starkem Zuwachs dieses Indikators im Vormonat verzeichnen die Konsumforscher hier auch im August eine weitere Steigerung. „Da die Preiserwartungen derzeit deutlich auf Talfahrt sind, stimuliert dies die Konsumneigung. Zudem blieb der Arbeitsmarkt angesichts der Krise bislang erstaunlich robust“, heißt es aus Nürnberg. Und weiter: "Insgesamt erweist sich der private Konsum derzeit als wesentliche Stütze der deutschen Konjunktur. Dies wird auch durch die aktuell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigt. Demnach sind die realen privaten Konsumausgaben im zweiten Quartal dieses Jahres um 0,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal gestiegen.“

Ob es mit dem Konsumklima weiter aufwärts geht, das hängt jedoch weiterhin von der Entwicklung am Arbeitsmarkt ab. Ein spürbarer Anstieg der Arbeitslosenzahlen im weiteren Verlauf dieses Jahres dürfte auch das Konsumklima schwer belasten, vermutet die GfK.

27. August 2009 von Jürgen Wetzstein

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