
Kein Happy End für Accell-Tochter:
Ghost Bikes stellt Geschäftsbetrieb ein
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Ghost-Bikes GmbH mit Sitz im bayerischen Waldsassen wurde am 1. November 2026 offiziell eröffnet. Wie das Unternehmen mitteilt, scheiterten die Bemühungen, einen Investor für die Accell-Tochter zu finden. Für die Gläubiger habe am Ende kein Angebot vorgelegen, das eine bessere Verwertungsquote als der geordnete Abverkauf versprochen hätte.
Die Restbestände an Fahrrädern sollen nun en bloc an einen einzelnen, nicht näher benannten Händler verkauft werden. Einzelbestellungen über das Unternehmen sind damit ab sofort nicht mehr möglich. Nach der Abwicklung des Lagerbestands wird der Geschäftsbetrieb in Abstimmung mit den gesicherten Gläubigern vollständig eingestellt. Zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung sind bei dem Mountainbike-Spezialisten noch 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
"Dieser Weg ist wirtschaftlich die beste Option; deshalb gehen wir ihn mit. Wir werden die Umsetzung weiter eng begleiten und darauf achten, dass die Bestände bestmöglich im Sinne der Gläubiger verwertet werden“, sagt der Sachwalter Dr. Stefan Debus von der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen.
Die Produktion von Ghost-Fahrrädern wurde bereits im Jahr 2023 von Waldsassen weg ins Ausland verlagert velobiz.de berichtete . Jetzt ist das Ende der im Jahr 1993 in der Oberpfalz gegründeten Marke offenbar besiegelt.
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