HDE sieht bei Erbschaftsteuer eine Lösung in Reichweite
„Für den Einzelhandel sind die entsprechenden Signale von SPD-Vizefraktionschef Peter Stuck ein Hoffnungsschimmer.“ Struck hatte in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau (Ausgabe vom 2. April 2008) Verständnis für die Probleme von Unternehmern geäußert, „die nicht 15 Jahre im Voraus wissen können, wie sich Auftragslage und damit Arbeitsvolumen entwickeln.“ Er kündigte an, dass die SPD bei diesem Punkt flexibel sei.
"Signal ist da"
„Das Signal für die Nachbesserung der Erbschaftsteuerreform ist da. Jetzt muss die Regierungskoalition auch entsprechend handeln. Die Frist für die Fortführung des Betriebs muss deutlich reduziert werden“, forderte Genth. Für den Einzelhandel sei dies wesentlich. Denn die bislang vorgesehen 15 Jahre, die ein Erbe das Unternehmen unverändert fortführen muss, sei für den Handel eine viel zu lange Frist. Die Konjunktur verändere sich deutlich schneller und die Händler müssten darauf reagieren, ihr Geschäft neu ordnen, verkleinern oder verlagern. Ansonsten würden sie vom Markt verschwinden und mit ihnen Arbeits- und Ausbildungsplätze. Außerdem, so Genth, dürfe auf keinen Fall die volle Erbschaft-steuer fällig werden, wenn eines der Kriterien für die Reduzierung der Erbschaft-steuer nicht erfüllt würde. Stattdessen sollte der Erbe in diesen Fällen nur noch den Anteil für die verbleibenden Jahre zahlen müssen.
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