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In Corona-Zeiten stiegen mehr Menschen aufs Fahrrad um.
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Umfrage des „Tagesspiegel“

Jeder fünfte Deutsche fährt in der Coronakrise häufiger Fahrrad

Knapp 20 Prozent der Deutschen ersetzen in der Coronakrise Fahrten mit dem Auto oder dem ÖPNV durch das Fahrrad. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von Tagesspiegel Background Mobilität und Transport.

Vor allem junge Leute wie Studenten haben sich demnach für das Rad als Alternative erwärmt. Mit steigendem Alter lässt die Bereitschaft nach, sich auf den Sattel zu schwingen, statt das Auto oder den Bus zu nehmen.

Unterschiede gibt es der Tagesspiegel-Umfrage zufolge auch zwischen Stadt und Land: Während es in Gegenden mit niedriger Bevölkerungszahl mehr als 80 Prozent verneinen, wegen Corona auf das Fahrrad umzusteigen, sind es in Großstädten nur etwas mehr als 60 Prozent der Befragten, für die das keine Option darstellt. Verkehrsberuhigte Stadtzentren kamen bei etwas mehr als 50 Prozent der Befragten gut an, vor allem bei Grünen-Wählern: Hier votierten 88 Prozent dafür, gefolgt von Wählern der SPD (71 Prozent) und der Linken (68 Prozent).

29. Mai 2020 von Jürgen Wetzstein
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